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DIY Zuhause

Nachts sind alle Katzen rosa | IKEA Hack: Frosta als Nachttisch

theblogbook.eu | Frosta als schlafender Katzen-Nachttisch

Noch bevor wir überhaupt umgezogen waren, hatten die Mädels sehr konkrete Anforderungen an ihr Zimmer. Unter anderem sollte neben dem Bett zwingend ein Nachttisch stehen! Sie wussten auch schon sehr genau, was genau sich darauf zu befinden hätte: ein CD-Radio, Taschentücher und Pixie-Bücher. Als dann mein Sohn ein schickes Modell mit Schiebetüren bekam, war der Neid zunächst recht groß – ich muss es unumwunden so schreiben. Wir versprachen beiden, so schnell wie möglich auch für ihr Zimmer einen Nachttisch zu besorgen. Und haben auch nur schlappe 12 Monate dafür gebraucht *hust*.

Da Alva Tiere so liebt, allen voran die Eisbären, war mir eigentlich schnell klar, welches Modell ich an ihr Bett stellen wollte. Bei pinterest war ich irgendwann mal über bemalte Frosta-Hocker gestolpert – die Idee gefiel mir total gut und ich dachte, dass sich mit etwas weiß und schwarz ein süßer Eisbär draus zaubern lassen würde. Nachdem wir es nun endlich mal geschafft hatten, die Hocker beim letzten Möbelhaus-Besuch mitzunehmen, fehlte es allerdings an entsprechender Farbe. Ich wollte und konnte Alva aber nicht länger vertrösten (das arme Kind stand ja schon kurz vorm Trauma) und schaute nach, was so vorhanden war.

Wir sind ja absolute Fans englischer Kreidefarben und haben mittlerweile doch eine kleine, aber ansehnliche Ansammlung im Keller stehen. Weiß war – wie gesagt – gerade verbraucht (für andere Projekte, die ich Euch hier auch endlich mal zeigen muss!), aber rosa gab es noch sowie ein dunkles grau. Gut, ein rosafarbener Eisbär war irgendwie schräg – aber wie wäre es mit einer Katze? Die dürfen auch mal rosa sein, fand ich. Ich bat Alva um ihre Meinung und die Katze wurde genehmigt.

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Zu guter Letzt musste das Kind noch einmal Geduld beweisen, weil der Hocker zwar fertig getrocknet hier rum stand, aber die letzte Schicht Versiegelung noch fehlte… Wir müssen über meinen Zeitplan kein Wort weiter verlieren, es kann nur besser werden!

Und so habe ich es gemacht

Material:

Hocker Frosta von Ikea

Pinsel und Farbe (die rosafarbene Kreidefarbe ist von Painting the Past, die graue von Pure&Original – beide habe ich von hier)

Versiegelung (Dead Flat Eco Sealer von Pure&Original)

evtl. Kreppband und Schablone

Meine Tipps:

*Ich habe zunächst die Platte von oben und den Seiten gestrichen. Als alles getrocknet war, habe ich den Hocker umgekehrt auf eine kleine Erhöhung gestellt und konnte so bequem die Unterseite und alle Beine streichen. Dadurch hat man keine Schwierigkeiten mit den Beinen am unteren Ende.

* Kreidefarbe ist unglaublich gut deckend und haftend (hier hatte ich schon mal meiner großen Liebe Ausdruck verliehen), weswegen man keinen Voranstrich braucht. Ich habe trotzdem ungefähr dreimal gestrichen. Auch schleifen ist nicht notwendig, nur sauber muss der Hocker sein.

*Damit der Hocker nicht gleich wieder Farbe verliert (durch Benutzung), habe ich ihn mit einer extra matten Versiegelung behandelt. Das funktioniert übrigens auch gut mit Parkettversiegelung aus dem Baumarkt!

*Falls Ihr nicht freihändig zeichnen wollte, malt einfach dünn mit Bleistift Euer Motiv vor oder fertigt Euch vorher eine Schablone an. Die Bleistift-Striche werden von der Farbe sehr gut abgedeckt.

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Alva ist jedenfalls sehr glücklich mit dem schlafenden Katzen-Nachttisch und hat als Erstes Ihr CD-Radio drauf gestellt. Nur für die Bücher und Taschentücher ist kein Platz mehr, die müssen in die hübsche Schachtel unten drunter.

Und was sagt Ihr zu der Idee?

Ich wünsch Euch noch einen schönen Abend!

Carolin

Das passt dazu...

4 Comments

  • Reply
    Steffy
    7. April 2017 at 6:52

    Wow, der Hack ist super, coole Idee, danke! 🙂
    Und überhaupt ist Alvas Zimmer total schön eingerichtet 🙂

    Hab ein schönes Wochenende 🙂

    • Reply
      Carolin Schubert
      7. April 2017 at 8:58

      Vielen lieben Dank, Steffy! Das wünsche ich Dir auch!

  • Reply
    Ulla
    7. April 2017 at 10:38

    Womit wieder einmal bewiesen ist, dass es gar nicht viel braucht um ein super schönes und individuelles Einrichtungsstück zu etablieren.
    Herzlichst Ulla

    • Reply
      Carolin Schubert
      7. April 2017 at 12:19

      Dankeschön, Ulla! Ich finde ja auch, dass es oft gar nicht viel braucht, um etwas Einzigartiges zu schaffen :-).

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