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Upcycling Geschenkpapier mit Farbsprenkeln

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Nachdem ich Euch ja neulich erst mit 10 Ideen für ganz besondere Weihnachtsgeschenke versorgt habe, geht es heute um die Verpackung! Ich LIEBE es ja, Geschenke einzupacken, (leider komme ich irgendwie nur zu selten dazu (Notiz an mich selbst: nächstes Jahr mehr Leute beschenken!) – und die Kinder zählen nicht, denn die sind noch zu klein und reißen das Papier einfach ab). Natürlich habe ich mittlerweile ein eigenes pinterest-Board zum Thema, wie sollte es auch anders sein, und dort habe ich die letzten Tage und Wochen schon fleißig gesammelt, wie denn die Weihnachtsgeschenke – egal in welcher Form und Größe – stilvoll verpackt werden könnten.

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Ich hab es ja gern schlicht und natürlich, das gilt auch fürs Geschenke verpacken (wobei ich hier ein großes ABER einfügen muss, denn ich liebe schöne Papiere, auch und vor allem bunte und schön illustrierte!). Als ich in letzter Zeit öfter mal das örtliche Deko-Geschäft von innen gesehen habe (viel Auswahl gibt es hier leider nicht!) und mehrere Bögen braunes Einschlagpapier mit nach Hause trug, dachte ich mir, dass sich damit doch was anfangen ließe. Auch braune Pappkärtchen aus einer Bestellung des wunderschönen Shops Dille&Kamille hatten sich hier zu mehrt angehäuft (sie dienten als Labelkarten an den jeweiligen Produkten) und es war klar: das alles zusammen wird meine Geschenkverpackung für Weihnachten 2016!

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In der fünften Klasse haben wir mal mit Papier, Farbe und einer Zahnbürste experimentiert. Das muss bei mir einen ziemlich nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben (denn die 5. Klasse ist echt schon viele Jahre her! Vielleicht liegt es daran, dass meine Mama als Zahntechnikerin arbeitete und Zahnpflege normalerweise ein sehr seriöses Thema war). Und nachdem ich auf pinterest sah, dass Papier besprenkeln ziemlich gefragt ist, musste ich gleich checken, ob noch eine Ersatzzahnbürste im Schrank liegt (wäre ja sonst dumm, siehe seriöse Zahnpflege und so…). Die etwas dramatischere Jackson Pollock-Methode macht das Ganze übrigens einfach mit einem großen Pinsel in wild, für die filigranere Variante tunkt man also eine Zahnbürste in Farbe und streicht mit dem Finger über die Borsten. Und zack: hat man schönstes Geschenkpapier (welches auch noch instagramtauglich ist – Schwein gehabt!). Drumherum habe ich einfaches Papier- bzw. Bastband vom Möbelschweden gewickelt, ebenfalls in den Nicht-Faben schwarz und weiß und in natur. Besagte Kärtchen haben einen  schlichten, gezeichneten Weihnachtsschmuck erhalten. Durch die Löcher, die hier schon drin waren, könnte man noch prima einen Anhänger ziehen oder einen Zweig stecken.Der Knitterlook des Papiers kommt übrigens dadurch zustande, dass darin ja mal was eingewickelt war. Ich mag das echt gern, das wirkt irgendwie authentisch (was auch immer das genau in Bezug auf Geschenkverpackungen bedeuten mag, ich lass das mal so im Raum stehen…).

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Zum Schluss noch ein Pro-Elterntipp: immer die Requisiten vom Shooting wegräumen, BEVOR die Kinder von Schule und Kindergarten kommen. Insbesondere dann, wenn es sich um Geschenke handelt, in denen nichts verwertbares drin ist…

Habt Ihr denn schon fleißig eingepackt? Und was ist so drin in den Geschenken? Würde mich natürlich auch brennend interessieren, haha!

Genießt weiterhin die Adventszeit,

Eure Carolin

Das passt dazu...

10 Comments

  • Reply
    Steffy
    15. Dezember 2016 at 11:21

    Die Idee ist ja wirklich toll – für dieses Jahr bin ich leider schon mit allerlei Papier ausgestattet 🙁

    Ich habe in der Tat schon alle Geschenke, aber noch keines eingepackt. Meine Mutter bekommt ein Anzuchtsset für lustigbuntes Gemüse (lila Möhren, gestreifte Tomaten, gelbe Zucchini etc), sowie bunte Strümpfe von HappySocks und so ein „Mama erzähl doch mal“-Buch. Papa bekommt im Prinzip das gleiche, nur kein Gemüseset sondern für Bonsai (da er bald in Rente geht braucht er was zum betüddeln, und seinen letzten Bonsai hab ich versehentlich gekillt…). Mein Freund bekommt Konzertkarten für seine Lieblingsband sowie einen neuen Krambeutel für Arbeit plus eine neue Brotdose mit Süßkram drin.
    Meine besten Freundinnen bekommen ein Sherlock-bezogenes Tshirt sowie je eine FunkoPop-Figur und eine Schallplattenuhr 🙂

    Hab einen schönen Tag 🙂

    • Reply
      Carolin Schubert
      15. Dezember 2016 at 11:53

      Wow, das sind wirklich schöne Geschenke und man merkt, wieviel Gedanken Du Dir gemacht hast! Naja, besprenkeltes Papier kann man ja auch zu anderen Zeiten als Weihnachten herstellen ;-). Ich wünsch Dir weiterhin eine frohe Weihnachtszeit!

  • Reply
    Fee ist mein Name
    15. Dezember 2016 at 12:25

    Ich greife dieses Jahr aufgrund von unförmigen Flaschen und Gläsern, die den Geschenkreigen dominieren zu Geschenktüten, bin aber auch ein großer Freund von schönen und individuellen Verpackungen. Und deine sind großartig <3

    • Reply
      Carolin Schubert
      15. Dezember 2016 at 12:30

      Vielen lieben Dank!! Oh ja, Flaschen und Gläser und dergleichen verpacke ich auch ausschließlich in Tüten – sonst wird man ja kirre :-D. Zu diesem Zweck bin ich auch ein großer Sammler von schönem Seidenpapier, das steck ich dann immer in die Tüte oben rein (wie das Einstecktuch beim Anzug) :-D.

  • Reply
    Christine
    15. Dezember 2016 at 13:08

    Liebe Carolin,
    das ist eine Verpackungsidee nach meinem Geschmack…….großartig, und noch dzu eine Ganzjahres-Idee! Ich bin ja eine bekennende Upcyclerin, denn die Müllberge in unserem Land werden ja leider immer größer!
    Ich danke dir für diese wunderschöne Inspiration und wünsche dir noch eine Menge gute Eingebungen!
    Liebe Grüße,
    Christine

    • Reply
      Carolin Schubert
      15. Dezember 2016 at 13:29

      Na, das freut mich aber sehr – vielen Dank für Deine lieben Worte! Und was den Müll angeht, hast Du leider Recht – umso besser, wenn man immer mal wieder gute Idee findet, Müll zu vermeiden oder zumindest sinnvoll wieder zu verwerten. Für Dich noch eine schöne Weihnachtszeit!

  • Reply
    made with Blümchen
    19. Dezember 2016 at 11:41

    Ich bin dieses Jahr komplett auf GeschenkStoff umgestiegen. Ich liebe ebenfalls schönes Geschenkpapier, aber als ich im Sommer bei spoonflower sah, dass man dort die selben Designs auf Stoffe, Geschenkpapier und auch Tapeten drucken lassen kann, war der gedankliche Weg von Papier zu Stoff als Verpackung nicht weit. Dabei muss es für mich gar nicht unbedingt die japanische Verpackungstechnik sein, denn dann braucht man so große Stoffstücke. Aber ein großes Stück Stoff einfach drumherum schlagen, mit einem hübschen Band zubinden – und den Stoff immer und immer wieder verwenden können, dazwischen mal waschen, und wem man ihn geschenkt hat, gibt ihn entweder zurück oder verwendet ihn weiter zum Einpacken… Die Idee mag ich. Ich starte dazu auch ein kleines Experiment, möchte den GeschenkStoffen dabei folgen, wie sie von Person zu Person weitergeschenkt werden… Ich schweife ab. Jedenfalls werden alle Geschenke (Bücher für die Tochter, Computerzubehör für den Sohn, ein Gutschein für den Göttergatten, Kleinigkeiten für meine Eltern, Schwiegereltern und Brüder) in cremeweißen Stoff mit großen goldenen oder kupfernen Punkten gepackt. Deine Idee mit den Sprenkeln gefällt mir aber auch sehr gut (bei mir hat die Zahnbürstentechnik aus der Volksschule einen ähnlichen Eindruck hinterlassen). lg, Gabi

    • Reply
      Carolin Schubert
      19. Dezember 2016 at 11:49

      Total schöne Idee! Letztes Jahr hatte ich diese japanische Technik ja ausprobiert und sogar hier verbloggt, da war der Stoff nämlich Teil des Geschenks selber (als Näh-Set). Und es gibt ja wirklich so schöne Stoffe! Viel Spaß beim Einwickeln wünsche ich Dir!

  • Reply
    Nic {luzia pimpinella}
    21. Dezember 2016 at 10:04

    Meet the Spenkel-Sisters! <3 😀

    • Reply
      Carolin Schubert
      21. Dezember 2016 at 13:16

      Haha, yeah #sprenkelforever! <3

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