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Was auf die Ohren – meine ganz persönliche Weihnachts-Playlist

theblogbook.eu | Meine Weihnachts-Playlist

„Ey da müsste Musik sein“, singt Wincent Weiss und er hat Recht. Sowas von! Musik gehört in jede Lebenslage. Ich kenne kein anderes Ausdrucksmittel (und ich bin ja empfänglich für vielerlei künstlerische Formen), welches mich so tief im Herzen berührt. Musik ist eine eigene Sprache, die dort zu hören ist, wo Wörter kein Gewicht (mehr) haben oder allein nicht ausreichen.

Und was für jeden Tag gilt, macht vor besonderen Ereignissen ja erst recht nicht halt, so auch nicht vor Weihnachten. Leider, leider, LEIDER ist unser Weihnachtswunsch dieses Jahr für den Weihnachtsmann noch nicht realisierbar, nämlich eine gescheite Soundanlage (wir haben uns das Soundtouch-System von Bose ausgekuckt). Da müssen wir uns wohl noch eine ganze Weile mit einem einfachen Adapter behelfen, der das iPhone an ein Lautsprecherding vom Kaffeeröster tackert. Aber gut Ding und so… Das ändert natürlich trotzdem nichts an der Tatsache, dass hier jede Menge Weihnachtsmusik läuft und ich fleißig dabei bin, meine Weihnachts-Playlist zu füllen!

Wie ist das denn bei Euch? Habt Ihr ein bestimmtes Repertoire, was Ihr traditionell jedes Jahr anhört oder seid Ihr eher experimentierfreudig und immer auf der Suche nach einem neuen, spannenden Sound für die Festtage? Ich bin da ja eigentlich echt eher vom festgelegten Typ (was für ein Satz!). Eigentlich deswegen, weil ich mich dieses Jahr mal auf die Suche gemacht und meine Playlist erweitert habe. Und weil Teilen ja immer, aber vor allem zu Weihnachten, Freude macht, gibt es für Euch heute meine ganz persönliche Weihnachts-Playlist! Mit Stücken, die ich jedes Jahr rauf und runter höre und anderen Sachen, die ich beim Recherchieren gefunden habe und richtig spannend finde!

* jede Menge Klassik! Ich habe selbst eine klassische Geigenausbildung, jahrelang ziemlich erfolgreich in unterschiedlichen Orchestern gespielt und komme aus einer Familie, in der es zu jeder Gelegenheit die passende klassisch-musische Untermalung gab. Klar also, dass es in meiner Playlist von Geigen, Trompeten und dergleichen mehr wimmelt. Allen voran das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, der Messias von Georg Friedrich Händel und die Nussknacker-Suite von Pjotr Tschaikowsky. Das Weihnachtsoratium habe ich selbst schon mehrmals gespielt, beim Messias hat mein Papa früher immer in der Bass-Stimme mitgesungen und der Nussknacker ist ja für Kinder geschrieben, also etwas, womit ich aufgewachsen bin. Ich weiß, dass Klassik von vielen verschmäht oder als langweilig abgetan wird, aber zu Unrecht! Es ist unglaublich, was für ein unsagbares Talent dazu gehört, so etwas zu komponieren!

*meine absolute Lieblingsband ist schon seit Jahren Jars of Clay. Die alten Alben fand ich zwar um einiges besser als die neuen (die klingen einfach zu sehr nach Pop), aber eine alte Liebe verlässt man nicht so leicht, ne? Jedenfalls höre ich Christmas Songs jedes Jahr rauf und runter und liebe die gut gewählte Zusammenstellung. Auch Peace on earth von den Casting Crowns höre ich jedes Jahr gern, allerdings gefallen mir da nicht alle Lieder des Albums.

*Weihnachten ist ja auch immer Kindheitserinnerung. Und somit gehört für mich das Album Bald nun ist Weihnachtszeit einfach jedes Jahr dazu!

*als alter Softie kommen mir Michael Bublé, Ella Fitzgerald und Frank Sinatra gerade recht – manchmal brauch ich eben die Weihnachtsfilm-Schmalzromantik-Atmosphäre; in die Rubrik schnulzig, aber schön fällt übrigens auch das Wintermärchen vom Deutschen Filmorchester Babelsberg. Manche der Stücke sind mit Gesang arrangiert, die mag ich nicht so, alle anderen dafür umso mehr.

*heute entdeckte ich auch noch ein Weihnachtsalbum von Sting, was ich nicht kannte, aber hörbar fand: If on a winter’s night.

*für die, die es gern etwas außergewöhnlich und vor allem traditionell mögen, bin ich auf ein sehr spannendes Album gestoßen. On a cold Winter’s day beinhaltet sehr alte, traditionelle englische, irische und schottische Weihnachtsklänge. Hört sich an, als wäre man bei Tolkien zu Gast!

*noch weiter in den Norden geht es mit den Alben Christmas with my friends von Nils Landgren. Schwedische, norwegische und auch englische Lieder werden da interpretiert – für alle Skandinavien-Fans!

Ihr merkt schon, dass ich eher ruhiger eingestellt bin, wenn es um meinen Weihnachts-Sound geht. Mein Musikgeschmack verträgt sonst eindeutig mehr Schlagzeug und E-Gitarren ;-), aber in der (Vor)-Weihnachtszeit will ich insgesamt mehr zur Ruhe kommen – das spiegelt sich auch in der Musik, die ich höre, wider.

So, und nun: heraus damit: was muss bei Euch zu Weihnachten gespielt werden, was geht auf gar keinen Fall, was erinnert Euch an Eure Kindheit? Ich will alles wissen und nehme gern auch noch Tipps für meine Playlist entgegen!

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren dritten Advent!

Eure Carolin

Das passt dazu...

13 Comments

  • Reply
    Fee ist mein Name
    10. Dezember 2016 at 19:42

    Wie spannend! Meine persönliche Weihnachtsplaylist sieht ganz anders aus (ich habe sie im vorletzten Post verlinkt, falls sie dich interessiert), aber das hält mich nicht davon ab, deiner auch einiges abgewinnen zu können! Ich höre zwar selten Klassik, aber sie ist durchaus in der Lage, mich tief zu berühren und zu beeindrucken <3

    • Reply
      Carolin Schubert
      11. Dezember 2016 at 9:35

      Oh ja, interessiert mich ganz unbedingt – ich schau auf alle Fälle vorbei! Ja, Klassik berührt mich auch besonders, ganz anders als andere Musik! Ich wünsch Dir einen wunderbaren 3. Advent!

  • Reply
    Heike Löwen
    11. Dezember 2016 at 11:40

    O wie schön – vielen Dank fürs Teilen, Carolin! Wir hören besonders gerne klassische Musik, aber auch einen bunten Mix…. ein klein bisschen kitschig, aber wunderschön ist auch das Christmas Album von John Rutter. Bei uns ein unbedingtes Muss… Einen wunderbaren 3.Advent euch ⭐️

    • Reply
      Carolin Schubert
      11. Dezember 2016 at 14:02

      Vielen lieben Dank, Dir auch! John Rutter kenne ich gar nicht!

  • Reply
    Dani
    11. Dezember 2016 at 19:14

    Hallo ,
    mein absolutes Highlight: das Weihnachtsalbum von Bob Dylan – Christmas in the heart

    • Reply
      Carolin Schubert
      11. Dezember 2016 at 19:59

      Schau ich mir an – ich bin gespannt!

  • Reply
    Debby Scholl
    14. Dezember 2016 at 13:39

    Hallo Carolin, ich bin schon seit einiger Zeit still schweigende Leserin und bin von deinen Weihnachtsliedern total begeistert. Der Nussknacker und Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach sind meine totalen Favoriten. Wenn du Jars of Clay und Casting Crowns hörst, vielleicht gefällt dir dann ja auch „for KING & COUNTRY“.
    Danke für den ein oder anderen Tipp und schönen Tag dir.
    Debby

    • Reply
      Carolin Schubert
      15. Dezember 2016 at 13:31

      Das klingt gut, schau ich mir an! Vielen Dank für den Tipp und schön, Dich als Leserin hier zu haben!

  • Reply
    Nathalie
    14. Dezember 2016 at 16:32

    Liebe Carolin,
    eine sehr interessante Liste – vor allem das Album von Sting werde ich mir anhören.

    Bei mir laufen auch ab Ende November die Weihnachtslieder rauf und runter – ich kann auch zum 100. Mal die Klassiker wie Last Christmas und Driving Home for Christmas hören 🙂

    Liebe vorweihnachtliche Grüße, Nathalie

    • Reply
      Carolin Schubert
      15. Dezember 2016 at 12:28

      Uahh, ich geb zu, last christmas geht bei mir gar nicht 😀 – in der Schule mussten wir das jedes Jahr in der Weihnachtszeit im Musikunterricht singen. Ich kann das komplette Lied immer noch auswendig :-p. Ich wünsch Dir auch eine wunderbare Weihnachtszeit!

  • Reply
    Kirsten
    16. Dezember 2016 at 21:01

    Liebe Caro, bei uns ist es ähnlich. Seit Jahren dudeln zur Weihnachtszeit dieselben CD’s rauf und runter. Und jedes Jahr die spannende Frage: wollen wir mal was neues. Deine Liste fand ich super interessant, vor allem die englischen Carols. Bei uns gehört im Klassikbereich auf jeden Fall noch das weihnachtskonzert von manfredini dazu. Ausserdem lieben wir die soul und Pop Weihnachtsalben von Mariah Cary und withney Houston. So tolle Frauenstimmen und neuerdings auch der Song „little drummerboy“ in der Fassung von xavier naidoo.
    LG Kirsten

    • Reply
      Carolin Schubert
      19. Dezember 2016 at 11:51

      Freut mich, dass ich zu etwas Neuem inspirieren konnte!

  • Reply
    made with Blümchen
    25. Dezember 2016 at 7:07

    Hallo Carolin, jetzt arbeite ich mich langsam von hinten durch all die Nachrichten der letzten Zeit… Vielleicht etwas zu spät, aber vielleicht hörst Du ja auch nach Weihnachten noch Weihnachtsmusik (oder gehören Christtag und Stefani noch dazu – egal). Was bei uns niemals nicht fehlen darf in der Vorweihnachtszeit sind die beiden Alben „Still“ und „Fürchtet Euch nicht“, von Otto Lechner, Klaus Trabitsch und den Behtlehem All Stars. Traditionelle Weihnachtslieder neu interpretiert, schräg interpretiert und mit einer großen Prise Humor gewürzt. Ein Klassiker! Ich wünsche euch noch zwei schöne Weihnachtstage und eine gute Zeit, Gabi

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