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Cuxhaven DIY

Morgens zur Kugelbake – mit meiner neuen Strandtasche

Am Meer zu leben war schon immer mein Traum, das habe ich Euch ja schon mehrmals erzählt. Ich mag den Lifestyle, die frische Luft und draußen zu sein, ergibt sich für mich dann fast von selbst. Natürlich sind wir nicht jeden Tag am Strand, das lässt der Alltag mit all seinen Verpflichtungen (leider!) nicht zu. Aber wir versuchen doch, es so viel wie möglich einzuplanen – und wenn es nur mal für eine Stunde ist. Denn das ist eigentlich das Schönste daran, dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen – wie man so schön sagt: man kann einfach jeden Tag wiederkommen!

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Wenn ich alleine an den Strand fahre, brauche ich nicht viel, das passt alles in meinen treuen Kånken. Aber mit Kindern und allem Sack und Pack? Da braucht es schon eine größere Strandtasche! Lange Zeit haben wir uns da entweder mit dem blauen Ikea-Ungetüm oder einem ähnlichen Kunststoff-Modell beholfen. Die Dinger sind zwar unfassbar groß und irgendwie auch praktisch – aber schön ist ja wohl definitiv was anderes! Also habe ich mich hinter meine Nähmaschine geworfen und eine Strandtasche genäht. Den Stoff dafür bekam ich von meiner lieben Mira. Es handelt sich um einen wunderschönen Leinenstoff, aus dem ich zunächst Kleider für meine Mädchen nähen wollte. Allerdings ist das Gewebe zu grob und die Faser dafür zu kratzig. Aber für Nähprojekte aus dem Homedecor-Bereich oder eben Taschen ist er perfekt! Ich habe ihn gewaschen und in den Trockner geworfen, so bekam er eine ganz weich fallende Haptik. Ich kann nur jedem raten, der Lust hat, etwas zu nähen, aber keine rechte Idee weiß – oder der noch nicht allzu lange näht, mit einer Tasche anzufangen. Es ist meditativ, einfach umzusetzen und sehr frei in der Gestaltung. Und praktisch oben drein, weil man Beutel ja immer gebrauchen kann (wie Bine von was eigenes neulich schon feststellte, die gerade Stoffabbau mit dem Nähen von Einkaufstaschen betreibt).

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Ich hatte also einen groben Plan und dann habe ich los genäht. Und ich bin so dermaßen verknallt in das Ergebnis – in die Tasche bekomme ich tatsächlich Handtücher, Bade- bzw. Wechselklamotten, Sonnencreme, etwas zu lesen, Essen und Trinken für fünf Personen! In die kleine, aufgesetzte Tasche passen Geldbörse und Handy, innen gibt es noch einen Haken für den Schlüssel (damit man das ganze Ungetüm nicht auskippen muss, wenn man vorm Auto steht ;-)). Ich liebe den Indie-Look, der nicht nur durch die Motive, sondern auch die Art des Farbauftrages entsteht!

Während des Sommers habe ich festgestellt, dass nicht nur die Strandtasche eine dringende Überholkur brauchte, sondern auch unsere gesamte Strandausrüstung. Ich bin keine Person, die von allem möglichst viel braucht (eher das Gegenteil ist der Fall), aber ich habe festgestellt, dass ein Bikini doch recht wenig ist und unsere Handtücher keinen Schönheitspreis mehr gewinnen werden. Auch mein eines, geliebtes Paar FlipFlops ist ziemlich durchgelaufen. Da muss also noch ein bisschen was geschehen bis zur nächsten Sommersaison! Aber zumindest das Platzproblem habe ich schon mal gelöst!

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Was muss denn bei Euch alles unbedingt in die Strandtasche und darf auf keinen Fall fehlen? Erzählt mal! Vor allem beim Thema Sonnenmilch nehme ich gerne gute Tipps entgegen!

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Und nun noch zum Morgenspaziergang, bei dem all diese Fotos entstanden sind. Wenn Ihr mal nach Cuxhaven kommt (und das rate ich Euch aus vielerlei Gründen dringend!), dann solltet Ihr an einem sonnigen Morgen unbedingt einmal von Döse zur Kugelbake spazieren. Wenn Ihr Glück habt und die Tide gerade günstig ist, kommt das Wasser – das macht es noch schöner! Vorher holt Ihr Euch bei Tiedemann in Döse noch Frühstück auf die Hand und dann lasst Ihr Euch die Sonne ins Gesicht scheinen, schaut den Möwen dabei zu, wie sie das Watt bevölkern und den Kite-Surfern, wie sie ihre Drachen in die Luft und das Board aufs Wasser bringen.

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Wenn man außerhalb der Hauptsaison kommt (also jetzt beispielsweise), sind morgens die Strandeingänge auch unbesetzt, so dass man keine Kurkarte braucht! In der Fahrrinne ist um diese Uhrzeit auch mächtig Betrieb, wie Ihr sehen könnt, der Blick und das Watt weitgehend frei. An der Kugelbake lasst Ihr dann die Beine baumeln, schaut aufs Wasser, genießt Euer Frühstück und seid glücklich!

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Einen wunderschönen Spätsommertag für Euch,

Carolin

Für alle, die sich auch so eine Tasche (oder was anderes) aus diesen wunderschönen Stoffen nähen wollen: Ihr bekommt sie in den Farben pink und blau HIER.

Wenn Ihr noch ein bisschen Beach-Feeling und Inspiration braucht, dann klickt Euch doch auch mal auf mein pinterest-board It’s all about beachlife – ich brauch nur durch die Fotos scrollen und schon habe ich die salzige Luft in der Nase und höre das Meeresrauschen, Ihr auch?

Das passt dazu...

10 Comments

  • Reply
    Christiane
    15. September 2016 at 13:07

    wieder mal sehr schön geschrieben und wunderbare Fotos. Ich würde auch so gerne am Meer leben… wie schade, dass Süddeutschland nicht am Meer ist, sonst wär’s perfekt ;-)!
    Sonnencremetip meinerseits: Daylong Lotion (UV-Schutz 50 für kids). Die ist total super. Verteilt sich richtig gut und seit wir die haben, hatte keiner mehr einen Sonnenbrand. Die einzige, die mein Sohn mit seiner hyperempfindlichen Haut verträgt…
    Lg, Christiane

    • Reply
      Carolin Schubert
      16. September 2016 at 19:30

      Ja, ich genieße es auch sehr, hier zu leben! Vielen Dank für den Tipp, das schaue ich mir mal an!

  • Reply
    made with Blümchen
    15. September 2016 at 13:32

    Auch außerhalb der Saison am Meer sein können – das ist Luxus pur, da gebe ich Dir Recht! Ich war mal im Jänner an der französischen Atlantikküste und mal im Dezember in Italien am Strand: beide Male dick eingemummelte Kinder mit Sandspielzeug am Burgen bauen. Einheimische halt. Irgendwann möchte ich auch am (oder besser noch: in einem Boot auf dem) Meer leben. So schöne Bilder, ich krieg Instant-Fernweh. lg, Gabi

    • Reply
      Carolin Schubert
      16. September 2016 at 19:30

      Wow, das klingt alles total schön, würde ich sofort machen! Vielen Dank für das Kompliment :-).

  • Reply
    Benni
    15. September 2016 at 20:01

    RICHTIG tolle Fotos sind Dir da gelungen. Und das sagt einer, dem das bei Fotos nicht sonderlich auffällt.

    • Reply
      Carolin Schubert
      16. September 2016 at 19:30

      Haha, danke Benni! 🙂

  • Reply
    Jacky
    22. September 2016 at 13:24

    Also an den Cuxhaven-Urlaub denke ich gern zurück… wir haben stundenlang an der Alten Liebe gesessen und Schiffe geschaut… ideal für ungemütlicheres Wetter… mit Thermoskanne bewaffnet…
    Liebe Grüße Jacky

    • Reply
      Carolin Schubert
      4. Oktober 2016 at 13:59

      Das klingt wirklich super – genau richtig gemacht!

  • Reply
    Evi Engert-Berger
    3. Oktober 2016 at 19:50

    Ich war dieses Jahr zum ersten Mal in Cuxhaven und weil es uns so gut gefallen hat, waren wir gleich im August nochmal dort. Leider hatten wir diesmal schlechtes Wetter, aber in unserem fantastischen Appartment an der Alten Liebe habe ich die Zeit trotzdem total genossen.

    • Reply
      Carolin Schubert
      4. Oktober 2016 at 14:00

      Im September kam dann der Sommer nochmal zurück, ich glaube, vier oder fünf Wochen am Stück. Aber ich freue mich, dass es Euch hier trotzdem so gut gefallen hat – es ist ein schönes Fleckchen Erde :-).

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