the blogbook.
Das Leben eben

Herzlich willkommen! Mein Umzug zu wordpress

TADAAAAA – da bin ich wieder! Habt Ihr vielleicht schon gar nicht mehr dran geglaubt? Ich könnte es Euch nicht mal verdenken… Seit anderthalb Monaten habe ich nichts mehr gebloggt, mich nur äußerst sporadisch bei Facebook gemeldet und lediglich auf Instagram gepostet – aber das hatte in der Regel eher weniger mit meinem Blog zu tun. Bei über sieben Wochen Funkstille könnte man wohl mit Fug und Recht von einer Blogpause sprechen, denke ich. Eine Pause, die so überhaupt nicht geplant war, die ich weder vorbereitet noch wirklich angekündigt hatte und bei der ich mir nicht sicher bin, was sie so für die Sichtbarkeit meines Blogs bedeutet hat. Eine Pause, die ich aber (offensichtlich) mehr als nötig hatte.

Es ist ja nicht so, dass ich nichts gemacht hätte, nicht, dass wir uns falsch verstehen. Aber mit unserem Umzug als Familie hierher in eine neue Stadt vollzog sich auch ein Wechsel meiner Arbeitssituation. Und irgendwie war auf einmal die Luft raus. Der Kopf war voll und leer zugleich, ich fand weder die Ruhe noch die Muße, irgendetwas Sinnvolles zu schreiben und überhaupt: irgendwie hatte ich die Nase voll – ohne, dass ich es so recht erklären konnte. Dass sich etwas ändern musste, war mir ja schon lange klar (ich hatte auch schon ab und zu darüber geschrieben). Doch hatte ich bisher immer auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Und die richtigen Ideen, was genau sich eigentlich ändern sollte.

Also habe ich mich hingesetzt und nochmal von vorn angefangen. Haben seitenweise darüber geschrieben, was ich eigentlich will, wie ich es will und wie eben auch nicht. Ich habe darüber nachgedacht, was ich eigentlich an meiner Arbeit mag, was ich auf Deutsch gesagt zum kotzen finde und warum beides der Fall ist. Ich habe mir vorgestellt, etwas ganz anderes zu machen und sogar, wie es wäre, ganz mit dem Bloggen aufzuhören, meine Facebook-Seite abzuschalten und der Online-Welt den Rücken zu kehren. Manchmal brauch ich das – dieses „Was wäre wenn“! Was wäre, wenn ich nicht mehr bloggen würde, mich nicht mehr in den Social Media-Kanälen bewege und dort vernetze? Würde mir etwas fehlen?

Und dann kam ich so langsam und allmählich wieder zurück zu dem, was mich eigentlich bewegt, das alles hier zu tun. Meine Leidenschaft fürs Schreiben, für die Vernetzung, fürs gegenseitige Inspirieren bekam neuen Schwung. Ich tauschte mich aus, las neue Blogs aus ganz anderen Bereichen als bisher, bekam Rückmeldungen und heulte meinem Mann permanent die Ohren voll ;-).

Und da bin ich also wieder. Voller Tatendrang und neuer Ideen (das könnt Ihr natürlich jetzt nicht sehen, aber ich habe hier bereits einen ganzen Monat voller fantastischer Dinge, die ich Euch zeigen und erzählen will, echt wahr!). Und: mit einem neuen Blog-Zuhause. Tatsächlich stellte sich mit einem Mal lautstark heraus, dass ich den Umzug, den ich mir eventuell (!) für irgendwann mal (!) vorgenommen hatte, nicht mehr aufschieben konnte. Was mich in ein echtes Dilemma brachte. Ich wollte einen Umzug zu wordpress nämlich niemals nie allein bewältigen. Ich bin technisch gesehen nun nicht unbedingt vollkommen unbedarft, aber ich glaube an die Macht der Kompetenz. Und die gibt es auch für solche Dinge. Der ursprüngliche Plan – etwas Geld für so einen Umzug zu sparen und das Ganze schön langfristig vorzubereiten und anzukündigen – scheiterte. Am gesparten Geld und an meiner Geduld. Völlig ohne Vorwarnung fing ich also an, Seiten und Tutorials abzuspeichern und mich mit der Idee anzufreunden, das Ganze selbst in die Hand zu nehmen. Nachdem ich ungefähr zwanzig Blogartikel darüber las, dass man das Ganze völlig problemlos allein bewältigen könne, buchte ich mir ein Hosting-Paket, lud mir wordpress herunter und versuchte mit schweißnassen Händen das umzusetzen, was ich mir da in ein paar Tagen angeeignet hatte. Ich sag mal so: es hat (offensichtlich) geklappt (und das, da mein Blog mit nicht mal 300 Posts eher klein ist, innerhalb von zwei Tagen), ich habe sehr viele graue Haare mehr auf meinem Kopf und ich möchte es nicht nochmal machen :-p. Ich kann nicht behaupten, dass alles problemlos lief. Einmal habe ich mich selbst sozusagen ausgesperrt, ein anderes Mal habe ich völlig übereifrig die alten IP-Adressen gelöscht, bevor ich neue hatte – was auch nicht so eine gute Idee ist. Der Support sowohl bei meinem Domain-, als auch bei meinem Hostanbieter war wirklich freundlich und hilfsbereit ;-). Ich werde aus diesen Gründen definitiv auch kein „in fünf Schritten zu Deinem wordpress-Blog“-Dingens schreiben. Ich weiß nur, wie ich es gemacht habe – das war’s auch schon.

Wieso stellte sich also ein Umzug überhaupt als notwendig heraus? Mit der Pause wurde mir eins klar: the blogbook. einfach so weiter zu führen wie bisher, ging für mich nicht mehr. Das war nicht mehr ich. Ich spielte sogar einige Tage mit der Idee, noch einmal vollkommen neu anzufangen. Als ich jedoch dann so durch mein „Baby“ scrollte, merkte ich, dass das nicht der richtige Schritt war. Mein Blog ist mein Begleiter auf meinem Weg und zeichnet im Grunde meine Entwicklung nach. Das wollte ich nicht einfach löschen. Stattdessen entschied ich mich für ein neues Zuhause. Eins, was ich mir so einrichten würde, dass es zu meiner neuen Ausrichtung passt, aber auch den alten Dingen ihren Platz geben würde. Nicht allen, zugegeben. So einige Posts habe ich einfach gelöscht. Sie haben keine Bedeutung mehr für mich, passen nicht mehr hierher. So wie im wahren Leben halt.

Vielleicht kommt Euch auch alles noch gar nicht so neu vor und Ihr fragt Euch, von was ich hier rede. Das ist auch in Ordnung, das kann ich sogar verstehen. Aber wie das so ist mit den neuen Dingen: sie müssen erst entstehen, liegen noch in der Zukunft und warten darauf, entdeckt und erlebt zu werden. Also bringt vielleicht noch etwas Geduld mit und schaut immer wieder hier vorbei. Ihr seid jeder Zeit herzlich Willkommen!

So, und nun natürlich die obligatorische Frage: habt Ihr Lust auf eine Hausbesichtigung?

Vielleicht eins vorweg: der Blog ist noch nicht fertig. Das kommt nämlich davon, wenn man seinen Plan verwirft und meint, so einen Umzug mal eben so nebenbei und husch husch durchziehen zu können. Viele alte Posts sind nicht dem neuen Layout angepasst, bei einigen fehlen Fotos, viele interne Links muss ich noch nacharbeiten und wieder neu einpflegen. Auch die Bilder passen zum Teil nicht ins Format. Das sind Dinge, die ich immer wieder schubweise nach und nach erledige, weil es einfach so viel Arbeit ist. Ich hoffe, Ihr seht es mir also nach, wenn hier und da noch Umzugskisten rumstehen…

Ganz oben seht Ihr meine Menüleiste. Die bleibt immer stehen, egal, wie weit Ihr nach unten scrollt. Dadurch habt Ihr die Möglichkeit, Euch immer und zu jeder Zeit durch meinen Blog zu navigieren. Klickt Ihr auf the blogbook. – im Menü oben ganz links – landet Ihr immer auf der Startseite. Fahr Ihr nur mit dem Cursor drüber, öffnen sich die einzelnen Kapitel meinen virtuellen Buches. Manche davon haben wiederum Unterkapitel. Das sind die einzelnen Kategorien, nach denen meine Posts geordnet sind. Klickt Euch einfach mal durch und probiert herum. Unter Zusammenarbeit kann man sich über eine Kooperation mit mir informieren, hier wird noch eine Übersicht über bisherige Koops hinzu kommen. Außerdem könnt Ihr ein wenig über mich erfahren und das Impressum darf natürlich auch nicht fehlen. Außerdem sehr Ihr oben rechts auf einen Blick, auf welchen Social Media-Kanälen Ihr  mich findet und Ihr könnt diesen Blog durchsuchen.

Unter meinem neuen Logo (wie findet Ihr es?) erscheint ein Slider. Dort kann ich ganz nach gusto Posts einfügen, die ich nochmal besondern hervorheben möchte. Der aktuellste Post erscheint wiederum darunter in groß, alle anderen schließen sich in Kacheloptik an.

Rechts findet Ihr verschiedene Dinge rund um the blogbook. Ihr könnt Euch beispielsweise mit einer Email-Adresse eintragen, um automatisch informiert zu werden, wenn es etwas Neues hier gibt. Ihr könnt Euch im Archiv chronologisch durch alte Beiträge scrollen und es gibt auch einen Link zu meiner graphiskeren-Seite. Ich gebe zu, das ist bisher noch etwas stiefmütterlich und verlinkt momentan noch zu meiner frisch gestalteten Facebookseite. Aber für eine Hompage etc. fehlte mir bisher noch die Zeit, das kommt noch. Ein Feature finde ich besonders toll: unter ausgewählte Lieblinge kann ich selbst bestimmte Blogposts promoten, zum Beispiel welche einer bestimmten Kategorie. So wird es dort immer wieder andere Posts geben, die ich besonders hervorheben möchte – ähnlich wie beim Slider oben.

Den Abschluss meines Blogs schließlich bildet eine Bildleiste aus meinen Instagrambildern. Immer die letzten sechs geposteten Fotos werden dort eingeblendet. Wenn Ihr darauf klickt, öffnet sich Instagram in einem neuen Fenster.

Für meine Posts gibt es ein paar tolle Extras: ich kann nämlich ab sofort wählen, in welcher Art mein Post erscheinen soll: ob als Standard oder zum Beispiel als Gallery-Post – so wie dieser hier. In den gallery-posts erscheint am Anfang des Posts ein Slider – so wie der oben auf der Startseite. Das Schöne daran ist, dass ich so auf unterschiedliche Art und Weise Bild mit Text verbinden kann.

Je nach dem, wo Ihr Blogs in der Regel lest, hat sich natürlich auch die Erreichbarkeit geändert. Wenn Ihr the blogbook. googelt, kommt Ihr automatisch her, dasselbe gilt für bloglovin‘, dort wurde die Änderung übernommen. Das blogger-Tool funktioniert natürlich nicht mehr, weil sich darüber nur blogspot-Blogs lesen lassen. Auch in feedly ist noch meine alte blogspot-Adresse gespeichert, da muss ich nochmal suchen, wie ich das ändern kann (falls irgendwer Tipps hat, immer her damit!).

So, und nun bin ich echt so dermaßen gespannt, wie Ihr es finden werdet! Ich bin richtig gehend aufgeregt! Würdet Ihr jetzt hier in meinem Haus sitzen, gäbe es was Leckeres zu trinken, Torte und Häppchen. Ist virtuell natürlich etwas schwierig. Deswegen habe ich mir etwas anderes überlegt. Über den ganzen Monat hinweg gibt es immer mal wieder ein paar hübsche Dinge für Euch: Grafiken zum Ausdrucken und einrahmen, von mir entworfener Stoff zum Vernähen und noch andere Dinge. Na, wie klingt das? Ist eigentlich sogar viel besser als Kuchen, oder?

Ich wünsch Euch was,

Eure Caro


P.S.: Dieser Beitrag enthält übrigens Werbung*, für die Bluse, die ich auf den Fotos trage und die ich mir nach dem Schnitt von ki-ba-doo* selbst und eigenhändig genäht habe. Das ändert aber überhaupt nichts am Inhalt, meinen Emotionen oder daran, dass ich die Bluse auch so genäht hätte!

Das passt dazu...

11 Comments

  • Reply
    Ani Lorak
    31. Mai 2016 at 18:57

    Wieder da! Wie schön, das freut mich. Ich mag wie und was Du schreibst und der Rest wird sich finden. Guten Start! Viel Freude! So Listen helfen auch mir, mich zu finden oder das was ich auch wirklich möchte!

  • Reply
    emma
    31. Mai 2016 at 19:10

    Kreisch….ich bin so stolz auf Dich…wie schön das Blog geworden ist.. du bist mein rocket girl….ich freue mich so..und nun gehe ich es auch bald an..versprochen…fühl dich feste gedrückt…knutscha…emma

  • Reply
    Regina
    31. Mai 2016 at 19:46

    Ui, wie spannend! Das klingt gut, was Du über Deinen Umzug schreibst und es klingt nach seeehr viel Arbeit. Ich freue mich jedenfalls sehr, wieder von Dir zu lesen! Deinen Stoff habe ich schon bewundert und ich bin schon sehr gespannt auf noch mehr Neues von Dir.
    Alles Liebe dafür
    Regina

    PS: Die Bluse ist toll und das Licht auf den Fotos (wo hast Du die denn gemacht?) !

  • Reply
    Julia
    31. Mai 2016 at 19:54

    Liebe Caro,
    dein neues zu Hause ist toll geworden! Ich finde es irgendwie stimmig nach eurem Umzug im realen Leben, dass du auch theblogbook umziehen wolltest…
    Und wohl fühlen tue ich mich sehr! Beim alten wie beim neuen Blog und auch in deinem echten Zuhause ist es den Einblicken auf Instagram nach zu urteilen wirklich schön und gemütlich! Ich bin sehr gespannt was du alles vorbereitet hast!!
    Ganz liebe Grüße Julia

  • Reply
    Birgit
    31. Mai 2016 at 20:20

    Hallo Caro! Vielen Dank für den tollen Post, ich finde den neuen Look toll und freue mich, dass du etwas erstellt hast, was nun wieder zu dir passt. Ich hab meinen Blog auch am letzen Wochenende im Alleingang auf WordPress umgezogen und war ganz begeistert, wie ich auch endlich das Logo so hatte, wie es mir gefällt. Leider hat bei mir WordPress nur leider keines der Bloggerfotos vom alten Blog übernommen. Hast du alles manuell nacharbeiten müssen, oder gibt es da einen Trick? Würde mich über deine Hilfe freuen. Glg, Birgit

  • Reply
    Claudia Klotz
    31. Mai 2016 at 22:13

    Hallo Caro,
    das neue Gesicht deines Blogs ist echt großartig und ich finde es voll schön, dass du uns gleich mit einem strahlenden Lachen empfängst, auch wenn ich weiß, dass du andere Fotos von dir mehr magst.
    Zum Glück hast du dich dazu entschieden, deinen Blog weiterzuführen, wäre echt sehr schade gewesen, da es sehr bereichernd ist, von dir zu lesen!
    Respekt, dass du diesen Umzug so kurz nach Eurem „realen“ Umzug umgesetzt hast!
    Liebe Grüße
    Claudia

  • Reply
    Claudia
    31. Mai 2016 at 22:46

    Hallo Caro,
    endlich mal wieder ein neuer Post 🙂 Das klingt alles wirklich nach viel Arbeit, die sich aber wirklich gelohnt hat. Wirklich eine richtig gute Struktur! Ich bin sehr froh, dass du weiter machst. Ich lese deinen Blog so gern.

    Liebe Grüße,
    Claudia

  • Reply
    Kerstin (Keko-Kreativ)
    1. Juni 2016 at 9:25

    Liebe Caro,

    Glückwunsch zum neuen Blog! Dein Layout gefällt mir sehr gut und ich finde es super, dass du es probiert und alleine geschafft hast. Ich bin sehr gespannt, was du in deiner Blogpause für schöne neue Ideen hattest und freu mich, wieder regelmäßig von dir zu lesen 🙂

    LG,
    Kerstin

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    Fabulatoria
    1. Juni 2016 at 9:46

    Ein schönes neues virtuelles Zuhause has du dir zugelegt. Ich mag es, selbst wenn es noch ein bisschen unfertig ist. Und ich verrate dir etwas: Wenn man schon immer einen WP-Blog hatte und einfach nur das Theme wechselt in den Jahren, dann hat man in der Regel zumindest auch die Probleme mit den Fotogrößen/-formaten und manchmal auch dem Layout. Ob man das alles nacharbeitet oder nur wenn man eh drüber stolpert, muss man dann für sich selbst sehen. Ich finde das aber gar nicht so schlimm. Hauptsache du bist wieder da ;o)

    Liebe Grüße, Carmen

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    Simone
    1. Juni 2016 at 21:19

    Schön ist es geworden, Dein neues Blog-Zuhause! Ganz klasse gemacht…Drück Dich, Simone

  • Reply
    Christine Kraus
    9. Juni 2016 at 19:21

    Toll, dass du wieder da bist. Deine regelmäßigen posts haben mir gefehlt! Das neue Design ist super geworden!

    Liebe Grüße

    Christine

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