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Geschichten erzählen

Die Geschichte vom kleinen Astronauten

Was sich wohl alles finden ließe in den Weiten des Alls, zwischen all dem Blinken und Leuchten? Bis zum Ende würde ich fliegen, am Knopfstern scharf rechts vorbei und dann den langen Weg wieder zurück. Die Sterne würde ich umrunden und Bilder aus leuchtenden Punkten malen. Blaue, grüne und rote Nebel würde ich aufwirbeln mit meiner Rakete, meinen Namen hinein schreiben und ein wenig Zauberstaub einfangen. „Wo hast Du den her, kleiner Astronaut?“ würden sie mich erstaunt fragen und ich erzählte ihnen von all den Wundern, die es dort oben zu sehen gibt.

Wie würde sie aussehen, die Erde von oben? Muster und Formen würde ich sehen, das leuchtende Blau des Meeres, die grünen und braunen Bänder der Berge, die weißen Schleier der Wolken. Ob ich wüsste, wo mein Haus steht, mit meinem Zimmer und meinem Bett? Vielleicht könnte ich Mama und Papa winken – winzig klein sähen sie aus, wie meine Spielzeugfiguren! „Schaut, dort oben!“ riefen sie den Nachbarn zu, „dort fliegt er, unser kleiner Astronaut!“

Wie ein geölter Blitz würde ich unseren Planeten umkreisen, einmal, zweimal, dreimal. Mir ein Wettrennen mit all den Satelliten und Raumstationen liefern. Ob ich wohl gar einen neuen Planeten entdeckte? Dann steckte ich eine Fahne hinein und gäbe ihm meinen Namen. Ich erzählte meinen Freunden davon und alle gemeinsam würden wir uns zu diesem neuen Abenteuer aufmachen.

Der Mond, mein alter Freund, er hätte ein freundliches Gesicht und lächelte mir zu, wenn ich mit meiner Rakete an ihm vorbei sauste. Vielleicht hielte ich auch kurz bei ihm an.

„Lieber Mond“, würde ich zu ihm sagen, „wie freue ich mich, Dich endlich kennen zu lernen. Jede Nacht schaue ich aus meinem Fenster empor und erzähle Dir all meine Träume. Hast Du sie Dir auch alle gemerkt?“

Und sicherlich nickte er weise. „Gute Nacht, kleiner Astronaut“, würde er zu mir sagen, „wie habe ich mich gefreut, Dich endlich kennen zu lernen. Jede Nacht leuchte ich zu Deinem Zimmer hinein und freue mich über all die Pläne, die Du schmiedest.“ Und dann schickte er mir gütig sein helles Leuchten  für die Heimreise.


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Stoff: moon von blaubeerpfütze über lillestoff

Das passt dazu...

2 Comments

  • Reply
    LieseLotteFriedrich
    28. Oktober 2015 at 14:20

    Was für ein süßte Post!!!Soo tolle Bilder:-)!!
    Liebe Grüße Tanja

  • Reply
    Prülla
    28. Oktober 2015 at 20:03

    Soooo süß! Und sooooooo tolle Bilder!!! Knutscha, Danie

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