the blogbook.
Das Leben eben

11 Fragen vom Allerlei Themen Blog an mich

Vor ungefähr zwei Wochen bekam ich von Petra | Allerlei Themen Blog eine Nominierung „aufs Auge gedrückt“. Ich sag’s mal ein bisschen überspitzt – denn mit diesen Auszeichnungen habe ich es nicht so. Nicht, weil ich mich nicht darüber freuen würde, wenn einer sagt, dass er meinen Blog so gern liest! Im Gegenteil – da freue ich mir jedes Mal ein Schnitzel ans Knie! Nur sind die gestellten Fragen meistens welche, die ich schon in anderen Blog-Posts immer wieder beantwortet habe oder ich muss meinerseits irgendwelche Aufgaben erfüllen, was ich zeitlich dann einfach nicht schaffe und es deswegen ganz lasse. 
Petra kenne ich nicht mal. Und trotzdem haben wir neulich über eine Stunde miteinander telefoniert (sie ist im Koordinationsteam von Blogger für Flüchtlinge) und – wie sie es so wunderbar ausdrückte – spontan „spinnweben-zarte Bande einer Bekanntschaft“ geschlossen haben. Deswegen möchte ich ihre Fragen heute gern hier beantworten, Euch ein bisschen mehr über mich erzählen und all denjenigen, die mich im Laufe der the blogbook-Existenz irgendwann einmal nominiert haben, damit mal danke sagen!

So, genug gesalbt, kommen wir mal zum Punkt, ne?
1. Wie kam es zu Deinem Blognamen und Deinem (eventuellen) Logo?
Ich hab’s ja mit Worten. Ziemlich sogar. Ich steh total auf richtig gute Wortspiele. Deswegen hieß mein Blog am Anfang auch The (B)Logbook, vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere noch daran. Dieser mehrdeutige Titel sollte ausdrücken, was dieser Blog für mich war: einerseits eine Art Logbuch für all mein kreatives Schaffen (was sich bisher meistens nur aufs Nähen beschränkt hat), andererseits eine Möglichkeit, zu schreiben und den Worten, die ich schon immer mit mir herum trage, einen Ort der Aufbewahrung zu geben. Warum es nun unbedingt englisch sein musste, weiß ich auch nicht ganz genau – es klang irgendwie besser als das deutsche Äquivalent. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass die Schreibweise für viel Verwirrung und Unklarheit sorgte. Deswegen habe ich irgendwann alle Klammern und Großbuchstaben weggelassen und einen Punkt am Ende hinzugefügt. Die Idee, die dahinter steht, ist aber immer noch die Gleiche.
Zum Logo kann ich momentan noch nichts sagen ;-).
2. Laptop oder PC, also Schreibtisch oder Café zum Bloggen?
Nur zum Schreiben würde mir der Laptop vollauf genügen und die Idee, das unter Menschen an öffentlichen Orten zu tun, würde mir ausgesprochen gut gefallen. Aber durch die Struktur unseres Alltags ist das in der Regel so nicht möglich. Und da ich nicht nur schreibe, sondern auch zeichne oder Fotos bearbeite, sitze ich meistens hier an meinem Schreibtisch am Computer mit einem großen Bildschirm und erledige auch hier das schreiben bzw. bloggen. Ich hoffe, dass sich das vielleicht nochmal ändern wird, wenn die Kinder etwas größer sind. Ich bin nämlich gern irgendwo unterwegs und lasse mich durch die Stimmung und die Menschen um mich her inspirieren.
3. Welche Blogparade würdest Du sofort ins Leben rufen, auch wenn sie überhaupt nicht zu Dir passt?
Keine Ahnung! Ich habe zwar eine Idee im Kopf, aber da ich sie mir ja ausgedacht habe, würde ich auch sagen, dass sie zu mir passt – ich bin da nicht so festgelegt ;-).
4. Gastblogger ja oder nein?
Die Frage kann man ja von zwei Seiten sehen und ich würde beide unbedingt mit ja beantworten! Ja, ich würde woanders bloggen (tue ich ja auch) und ja, ich würde mir auch Blogger hier her einladen (habe ich noch nicht, will ich aber – siehe 3.). Denn das habe ich ja schon oft betont: was ich am Bloggen so mag, ist die Vernetzung mit Menschen und Themen, die man unter Umständen so nie antreffen und über die man sonst nicht nachdenken würde.
5. Wissen Deine Freunde, dass Du blogst? Wenn ja, erkennen sie Dich oder gar sich selbst wieder?
Ja, ich mache ja kein Geheimnis daraus. Manchmal überrascht es mich zugegebenermaßen selbst, wer so meinen Blog liest – denn, obwohl ich natürlich weiß, dass mein Blog öffentlich ist, hat man beim Schreiben ja nicht jeden einzelnen Menschen, den man kennt, vor Augen. Sogar meine Eltern lesen in Abständen meinen Blog – was ich irgendwie cool finde :-D. Die zweite Frage kann ich schlecht beantworten. Ich denke schon, dass man mich erkennt, sonst würde ich stark an meiner Authentizität zweifeln. Trotzdem darf man ja nicht vergessen, dass man immer nur einen Teil von sich zeigt… 
6. Buch oder E-Book?
Definitiv Buch! Ich brauche Papier, ich bin haptischer Mensch, nicht nur beim Lesen. Ich habe auch einen Kalender aus Papier (und benutze dafür weder mein Handy noch meinen Computer), ich schreibe Einkaufslisten IMMER mit der Hand und bin ein großer Anhänger von Notizbüchern. Für unterwegs würde ich einen E-Reader allerdings praktisch finden.
7. Woher stammen Deine Fotos – selbst gemacht oder Bildanbieter?
Alles meins :-D. Und weil ich das immer mal wieder gefragt werde: wenn ich auf den Fotos zu sehen bin, steht mein Mann hinter der Kamera, bei allen anderen ich selbst.
8. Wie viele soziale Netzwerke bedienst Du und warum?
Das ist eine spannende Frage, finde ich. Denn soziale Netzwerke sind einerseits so ungemein wichtig, wenn man bloggt und auf diese Weise arbeitet. Und gleichzeitig sind sie eine große Herausforderung für mich. Durch meine Hochsensibilität fällt es mir ja extrem schwer, einfach abzuschalten. Je mehr ich dann in Netzwerken unterwegs bin, in denen ein nie endender Strom an Informationen auf mich zukommt – egal, ob die Dinge wichtig sind oder mich überhaupt betreffen – je schwieriger wird es für mich. Das kann – wie vor kurzem geschehen – weitreichende Folgen haben: Panikattacken, Schlafstörungen, tagelange Bauchschmerzen, Handlungsunfähigkeit etc. Deswegen versuche ich, den „Konsum“ und auch die betreffenden Kanäle einzuschränken und so zu benutzen, dass ich entscheiden kann, wann Schluss ist. Meine liebsten Medien sind mir dabei Instagram und Pinterest. Facebook ist eine ziemlich Herausforderung, das klappt mal besser und mal schlechter. Twitter beispielsweise kann ich aktiv gar nicht bedienen, das überfordert mich kolossal. Der Nachteil liegt natürlich auf der Hand – es schränkt in gewisser Weise meine Reichweite ein, was ich manchmal schade finde. Aber damit muss ich halt zurecht kommen.
9. Deine liebste Beschäftigung pro Jahreszeit?
Oh weia, das kann ich jetzt hier nicht alles beschreiben. Vieles ist für mich unabhängig von der Jahreszeit, anderes lässt sich eindeutig mit „alles, was draußen stattfindet“ umschreiben (vor allem im Sommer). Aber für den anstehenden Herbst habe ich mir mal ein paar spezifischere Gedanken gemacht. Das könnt Ihr dann nächste Woche hier im Blog nachlesen!
10. Das Kinderbuch, welches Dir früher am meisten Angst gemacht hat?
Ich kann mich an kein solches Buch erinnern. Aber wir hatten eine Schallplatte, und zwar von Hänsel und Gretel. Ich weiß noch genau, dass ich die zwar gern angehört habe, aber richtig Angst bekam, wenn die Hexe Hänsel in den Ofen stecken wollte!
11. Wie sehen Deine Wände aus?
Haha, das ist echt eine grandiose Frage. Denn wir haben gerade angefangen, unsere gesamte Wohnung wandmäßig in Angriff zu nehmen. Die meisten unserer Wände sind weiß, aber eben mittlerweile mit deutlichen Gebrauchsspuren, manche (noch!) farbig gestrichen und überall klebt Raufaser. Mit der werde ich auch weiterhin leben müssen. Ansonsten soll alles weiß werden – das macht unsere Wohnung extrem hell und das ist vor allem im Winter natürlich wichtig! Ansonsten gibt es zu wenig Bilder und Fotos an unseren Wänden, das stört und ärgert mich. Und soll sich dringend nach der Renovierung ändern. 

Jetzt bin ich gespannt, ob und was Ihr so zu erzählen habt, immer her damit in den Kommentaren!
Das Kleid auf den Fotos habe ich übrigens aus dem Jersey „Me“ | Design: enemenemeins genäht. Ich fand das eine wirklich passende Illustration, auch, wenn sie *Werbung* enthält ;-).

Liebe Grüße und einen schönen Donnerstag für Euch, morgen ist schon fast wieder Wochenende!
Eure Carolin

Stoff: Jersey Me und schwarzer Sommerjersey, beides über lillestoff
Schnitt: Lady Rose von mialuna
verlinkt bei rums

Das passt dazu...

5 Comments

  • Reply
    Petra Hamacher
    17. September 2015 at 8:51

    Liebe Carolin,
    ich danke Dir für Deine Antworten 😀
    Und im übrigen finde ich das Outfit super! Genau meine Farben und daher Daumen hoch für diese grandiose Auswahl!!!

    Lieben Gruß an die andere Spinnweben-Seite 😉
    petra

  • Reply
    smettesbeste
    17. September 2015 at 9:03

    Hallo Carolin,

    sehr schöne Fotos und das Interview hat mir auch gut gefallen. Du kommst sehr authentisch rüber! Das mag ich sehr.

    Danke und liebe Grüße,
    Steffi alias smettesbeste

  • Reply
    emilea-berlin
    17. September 2015 at 17:36

    Deine schnörkellos ehrliche Art überzeugt mich heute nicht das erste mal. Ich mag Deine Art zu schreiben.
    Tolles Interview. Da gerät Dein wirklich cooles Kleid fast in den Hintergrund. 😉

    Liebe Grüße aus Berlin
    Manu

  • Reply
    Anonym
    17. September 2015 at 19:56

    Toller Schnitt, toller Stoff, tolle Fotos. Kannst du mir den direkten link zu lillestoff mitteilen, ich finde den dort nicht. Vielen Dank, stern6

  • Reply
    Anonym
    17. September 2015 at 20:05

    ahh, ich habs gefunden!stern6

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