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Familie

Meine kleine Püppi – das Sandwichkind

Heute muss ich mal ein bisschen über mein mittleres Kind schreiben; meine kleine Püppi, die so klein gar nicht mehr ist und die sich grad in einer wirklich ausgeprägten „ICH WILL ABER JETZT SOFORT“-Phase befindet und ein für ihre schmale Statur mehr als ausgeprägtes Kreisch-Organ besitzt… Ich schreibe heute mal über mein Sandwich-Kind.

Ich höre die aufgeklärte Elternschaft lauf aufschreien, immerhin ist der Begriff für Kinder, die sowohl ältere als auch jüngere Geschwister haben, wahrscheinlich weder politisch korrekt noch besonders pädagogisch wertvoll. Aber ich zieh mich mal aus der Affäre: ich hab ihn mir auch nicht ausgedacht… Und wenn man mal eine Weile drüber nachdenkt, ist er gar nicht so schlecht gewählt. 
Als ich das zweite Mal schwanger war, habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, wie man das anstellt: dieses Kind genauso zu lieben wie das erste! Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Ich wusste, dass in mir genug Liebe für mehr als ein Kind ist. Ich bin selbst mit zwei Geschwistern aufgewachsen und meine Eltern haben nie einen Unterschied zwischen uns gemacht – jedenfalls was ihre Liebe zu uns angeht. Und trotzdem. Wie sich das konkret verhält, wie sich das anfühlt – das konnte ich mir einfach nicht vorstellen. Ich hatte Angst, meine Kinder miteinander zu vergleichen an Stellen, in denen ihre Stärke gerade  im Unterschied liegt. Ich bin selbst das erste Kind, die „Große“, und war entsprechend sensibilisiert für die Rolle, in die mein Sohn nun schlüpfen würde. Aber was war mit dem kleinen, neuen Familienmitglied? 
Als ich dann nur wenige Wochen nach Alvas Geburt zwei Streifen auf einem weiteren Schwangerschaftstest sah, war schon wieder alles anders und auf den Kopf gestellt. Mein winzig kleines Mädchen war in so kurzer Zeit schon nicht mehr das Nesthäkchen, sondern würde im stolzen Alter von zehn Monaten eine große Schwester sein. Und wieder fragte ich mich, ob und wie ich es schaffen würde, allen Kindern gerecht zu werden. 
Interessanterweise hatte sich die Frage mit der Geburt meiner Töchter zunächst einmal vollkommen verflüchtigt. Es war, als hätten die Wehen meine Sorgen, Ängste und Zweifel mit sich genommen. Diesen winzig kleinen Menschen mit den vielen schwarzen Haaren (alle Kinder), der platten Nase (Thea), dem verformten Kopf (Alva) und den langen Fingernägeln (Jona) würde ich mit allem lieben und beschützen, was ich hatte. Und jedes Kind sollte genau das bekommen, was es brauchte. Zunächst war das auch gar nicht so schwierig. Wie gesagt, für die Rolle des ersten Kindes war ich vorbereitet. Und was meine Töchter brauchten, gaben sie zunächst durch ihr Alter vor. Es spielte keine Rolle, ob Alva plötzlich eine große Schwester war – morgens saßen mein Mann und ich nebeneinander im Bett, jeder ein Baby und eine Milchflasche im Arm; wenn wir unterwegs waren, hatten wir für beide Platz in Tuch/Trage bzw. Kinderwagen und zu dem einen Kinderbett kauften wir einfach ein zweites gebraucht hinzu. 
Nun haben wir 2015, meine Töchter sind 3 und 4, mein Sohn 7. Und seit einiger Zeit kommen die alten Fragen mit aller Macht zurück. Aus Platzgründen müssen sich die Mädchen ein Zimmer teilen, während der Prinz das Privileg genießt, ein eigenes Reich zu haben. Mit nur zehn Monaten Unterschied gibt es irgendwann keine großen Differenzen mehr im Spielverhalten. Duplo, Puppen, Playmobil, Holzpuzzle, Kinderküche, Plüschtiere, sich verkleiden, malen und basteln – all das findet hier mit doppelter Intensität statt. Und wenn ich mich vor einiger Zeit noch darüber mokiert habe, dass ich gefragt werde, ob meine Töchter Zwillinge seien, so kommen wir immer mehr dahin, die beiden genauso behandeln zu müssen – Dinge zweimal anzuschaffen, Kleidungsstücke zweimal zu nähen, dieselben Betten, die selben Kleiderschränke ins Zimmer zu stellen. Momentan ist es einfach leichter, den Altersunterschied zu ignorieren anstatt ihm gerecht zu werden. Und genau darin liegt das Problem!
In unserer Gesellschaft ist es ja ziemlich aus der Mode gekommen, über Rollen zu sprechen. Oder überhaupt in Rollen zu denken. Oder sollten wir vielleicht noch präziser sagen: Rollendenken ist der Gradmesser, an dem angeblicher Fort- und Rückschritt gegenüber gestellt werden. Alles ist frei, alles ist möglich, alles wählbar. Ich sehe diese Entwicklung mit wirklich großer Sorge. Wir tun uns selbst keinen Gefallen damit, alles zu egal-isieren. Und unseren Kindern auch nicht.
Was oft aus Rücksicht auf mein Nesthäkchen passiert, da sie sich an manchen Tagen in beinahe Allem gleich zu ihrer Schwester empfindet, ist für meine Püppi oft auch eine Belastung. Sie ist eben nicht mehr so klein wie der Kobold (zumindest vom Alter – metrisch gesehen trennen die beiden mittlerweile gerade mal zwei Zentimeter!), sie hat andere Interessen, einen anderen Geschmack. Sie hängt einerseits total an ihrer Schwester und erlebt sich selbst auch viel durch sie. Andererseits merkt sie, wie sie mit ihrer Eigenständigkeit manchmal gern allein wäre – sich zu den Großen zählt, mehr versteht als ihre Schwester. Und dann doch nicht groß sein darf (sie sieht zum Beispiel nicht ein, warum sie noch kein Taschengeld bekommt wie ihr Bruder ;-)). 
Ich habe gelesen, dass mittlere Kinder oft ein hohes Maß an Diplomatie und Einfühlungsvermögen mitbringen – durch ihre Zwischen-Rolle. Und ich bin versucht zu bekräftigen, dass das stimmt. Aber ich weiß auch um die Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen haben: der Kampf um Aufmerksamkeit und darum, genauso viel Verantwortung tragen zu dürfen wie die Großen; die Zerrissenheit zwischen klein sein und nicht mehr klein fühlen. 
Das erste Mal in meinem Leben ziehe ich ernsthaft in Erwägung, mir literarischen Beistand zu suchen. Ich frage mich überhaupt nicht, ob ich ein Kind mehr liebe als ein anderes. Aber ich merke, dass ich mich an manchen Tagen meiner Püppi so nah fühle, dass es fast weh tut und an anderen einfach nicht an sie heran kommen kann. Ich möchte gern ein richtig tolles Kinder-Sandwich haben. Denn wir wissen alle, dass ein Sandwich nur so gut ist wie der Belag in der Mitte. Aber da muss man halt auch bescheid wissen, was sich miteinander verträgt – was zusammen passt. 
Die Hebamme, die mich in den anderthalb Jahren begleitet hat, in denen ich entweder schwanger oder am gebären war, sagte mehrmals zu mir: „Mach Dir keine Sorgen – die Kinder wissen Bescheid.“ Darauf vertraue ich. Und versuche mal, für den Rest vorbereitet zu sein.
Die Kleider sind aus den Jerseys Rummy blau/Kombi (Design: Diana Albrecht | mia maigrün, erhältlich über lillestoff) genäht. *Werbung*
Schnittmuster: Trägerkleid von klimperklein und Basic Strandkleid von ki-ba-doo.

Das passt dazu...

21 Comments

  • Reply
    Emma
    24. Juni 2015 at 15:12

    Immer wieder so gut geschrieben und so oft entdecke ich mich selbst drin und meine Gedanken..und auch meine Mittlere…(bei uns sind es 17 Monate..und 4 cm hihi) hat auch immer mal wieder um ihre Rolle zu kämpfen. Aber Sozialkompetenz kann ich ihr wirklich zuschreiben…ach mensch ich freue mich auf s Lillefestival… ich hab nicht mal einen Tisch gebucht.. und hoffe, dass wir ein paar Minuten finden zum Quatschen… liebe Grüße emma

    • Reply
      Carolin Schubert
      24. Juni 2015 at 15:22

      Emma, ich hoffe inständig auf mehr als ein paar Minuten!! Ich freue mich nämlich wirklich, wenn wir uns endlich mal kennen lernen! :-*
      Ich wusste gar nicht, dass Deine Kinder auch sehr nah bei einander sind! Ich denke, ab einem gewissen Alter sind auch 17 Monate manchmal nicht wirklich spürbar, oder?

    • Reply
      Emma
      25. Juni 2015 at 19:39

      Zur Zeit ist es schon so das meine Tochter und mein ältester gleich ziehen .. die Schuhgröße, Kleidergröße und auch emotionale Reife oder auch unreife .. Praktisch Zwillinge .. 😉

  • Reply
    kreativkäfer
    24. Juni 2015 at 15:30

    wundervoll geschrieben und ich sehe mich in vielem genau so… bei meinen beiden jüngsten sind genau 2 jahre dazwischen, aber auch größenmäßig sind sie fast ident, allerdings nicht im sozialen bereich… und oft zerreisst es mir fast das herz, wenn ich vermitteln möchte, aber weder an die jüngste noch an mein sandwichmädl herankomme… ich sag immer grob zusammengefasst "entweder sie lieben sich oder sie hassen sich" es gibt kaum eine grauzone und man merkt, dass sie sehr eng sind und auch sein wollen, aber wenn eine dann alleine sein mag, raubt es der anderen fast den verstand.. schwierig, schwierig, vor allem für mich als quasi einzelkind… mein vater hat noch einmal geheiratet und ich wurde mit 15 und 18 halbschwester, aber hab da natürlich keinerlei erfahrung im richtigen aufwachsen mit 2 geschwistern.
    glg andrea

    • Reply
      Carolin Schubert
      24. Juni 2015 at 15:35

      Es ist manchmal so schwer, daneben zu stehen und nicht zu wissen, was genau das Richtige ist, was man geben kann, oder? Ich denke, je älter sie werden, umso schwerer wird das manchmal… Aber was man so von Dir mitbekommt, empfinde ich das immer als so nah – man sieht Dich so viel mit Deinen Mädchen zusammen – da geht mir das Herz auf!

    • Reply
      kreativkäfer
      24. Juni 2015 at 16:39

      ja das stimmt, wir sind viel zusammen und vor allem die jüngste braucht das auch extrem und fordert das auch! aber es ist auch ein täglicher kampf mit 3 kindern, das geb ich offen und ehrlich zu und oft bin ich froh, wenn es 19 uhr ist, da ist bei uns zimmerzeit und 5 minuten später schläft der kleine minion dann auch meistens schon 🙂 die älteste darf bis 9 lesen unter der woche und die mittlere so bis 8, meistens schläft sie aber auch schon früher. ich brauche die ruhe und zeit abends, da ich keine nachteule bin und meistens schon gg halb 10-10 ins bett gehe, zum runterkommen und mir ist die zuzweitzeit mit meinem mann auch echt wichtig, weil wir untertags kaum zum reden kommen..

  • Reply
    Smila ♥
    24. Juni 2015 at 15:34

    *seufz* Ich bin eine Mittlere.
    Meine große Schwester ist 1 Jahr älter, meine kleine Schwester 2 Jahre jünger als ich. Und ich habe diese Rolle gehasst: für alles schon zu groß, Privilegien für´s Nesthäkchen, die noch nichts musste, weil sie ja noch so klein war. Und für alles andere war ich noch zu klein, Privilegien für die Älteste, die schon durfte, weil sie ja schon so groß war.
    Ich habe als Kind nichts gewusst, außer dass mich das ziemlich durcheinander gebracht hat . 🙂
    Liebe Grüße, Smila

    • Reply
      Smila ♥
      24. Juni 2015 at 15:37

      Achja, meine Eltern haben das so gut gemacht, wie sie konnten, das weiß ich genau. Ich bin nicht traurig oder so.

    • Reply
      Carolin Schubert
      24. Juni 2015 at 15:41

      Oh ja, das mit den Privilegien merke ich mir auch immer wieder. Als Eltern eine echte Herausforderung und für die Kinder nicht immer nachvollziehbar! Danke für Deinen Kommentar <3

    • Reply
      Anonym
      24. Juni 2015 at 17:56

      Das dumme ist, dass das kleine Kind bei dem heroischen Abstand ( wie unten gesagt: hier auch so ähnlich) dem Sandwichkind halt auch in nichts nachsteht.
      Da nervt es mich dann selbst manchmal künstlich eine Grenze zu ziehen, nur damit das Sandwichkind sich nicht benachteiligt fühlt.
      Beispiel: alle gucken am Abend eine Sendung ( wie gesagt meine sind schon etwas älter ), der Grosse darf noch sitzenbleiben, die Kleinen sollten halt nunmal zur etwa selben Zeit ins Bett.
      Riesenprotest, also darf das Sandwichkind 15 Min länger sitzen bleiben.
      Und ich roll innerlich mit den Augen 😉

      lG
      Steffi

  • Reply
    LuLu
    24. Juni 2015 at 17:20

    Ich bin auch eine mittlere und fand es gar nicht so schlimm, ausser das sich eine Zeit lang alles um meinen jüngeren Bruder gedreht hat. Weil nach drei Mädchen endlich der Junge kam. Aber das hat sich sehr schnell gelegt weil mein Vater durch die Arbeit selten Zuhause war und meine Mutter nie einen Unterschied gemacht hat. Ich habe zwei Jungs die 17 Monate Unterschied haben, jetzt sind sie 7 und bald 6 und den Unterschied merkt man kaum noch. Wahrscheinlich ist es am besten den Kinder den nötigen Freiraum zu lassen und so gut es geht für jeden einzelnen die gleiche Zeit, Ruhe und Aufmerksamkeit zu haben. Du, oder besser gesagt ihr, werdet es schon richtig machen.
    Übrigens dein neuer Header ist wunderschön.
    Liebe Grüße, Lee

    • Reply
      Carolin Schubert
      25. Juni 2015 at 12:15

      Ruhe und Freiraum finde ich wirklich zwei der wichtigsten Stichwörter in der Erziehung, da hast Du recht! Und danke, was den Header angeht :-).

  • Reply
    Anonym
    24. Juni 2015 at 17:40

    Hallo,

    schöner Beitrag !
    Ich habe hier eine ähnliche Konstellation … allerdings Junge-Junge-Mädchen.
    Mein Sandwichkind ist aber auch keine zwei Jahre von unserer Jüngsten entfernt 🙂

    Heute ist die Kleinste 10 und auch wenn die Spielzeugthemen ( ich habe wirklich teilweise alles dreimal gekauft …und mich auch immer gefragt ob das so sinnvoll ist …) hinter uns liegen – das Sandwichkind hat es am schwersten.
    Ist einfach so.
    Ich hab mir dann irgendwann angewöhnt meine Aufmerksamkeit hauptsächlich auf ihn zu legen.
    Die Kleine wird eh tendentiell zu sehr betüddelt, obwohl sie es rein vom Charakter her am wenigsten braucht.
    Der Grosse bekommt ständig Aufmerksamkeit weil bei ihm so viel passiert, Freundin, Führerschein, Partys, Diskussionen.

    Seitdem ich versuche innerlich besonders am Sandwichkind dran zu sein, läuft es besser um nicht zu sagen richtig gut !

    Lieber Gruss
    Steffi

  • Reply
    K didit
    24. Juni 2015 at 18:18

    danke, dass du uns an deinen gedanken teilhaben lässt.
    vieles ist so wahr und dennoch erkenne ich in der zerrissenheit seltsamerweise meinen jüngsten wieder. der mittlere, mein sandwich, ist ein sturer kleiner bock, der dem alphatierchen (der großen schwester) zwar immer brav gefolgt ist, sich aber auch durch seine sturheit immer gut durchsetzen und standhaft bleiben konnte. der jüngste war lange einfach das nesthäkchen bis er endlich mit 1,5-2 jahren alt genug war um mit den großen mitzumischen… (dabei haben sie jetzt keinen wirklich großen altersunterschied, erst 22 monate, dann 29 monate).. ich finde es wirklich toll, wie sie alle switchen können, die große konnte auch immer gut mit dem kleinsten u der mittlere je nach bedarf nach oben und nach unten (immer noch, obwohl sie jetzt schon 11, der mittlere 9 und der jüngste – noch – 6 jahre alt sind). dennoch ist der kleinste in vielen dingen durch die großen seinen altersgenossen schon sehr weit voraus, aber im sozialen und in der emotionalen entwicklung ist er einfach altersgemäß bzw. schöpft er sein "ich bin das baby"-status aus – "leider" ist er ziemlich intelligent und bekommt diesen zwiespalt mehr als deutlich mit, was er auch immer wieder ausformuliert. Gegen diese innere zerrissenheitsgefühl kommt er aber nicht an und leidet darunter teilweise sehr. er verpackt das ganze hauptsächlich in jähzorn, was mit zunehmenden alter immer anstrengender (und auch nicht mehr – teilweise zu recht – altersadäquat eingestuft) wird.
    ich liebe sie heiß und innig, meine 3, und ich liebe es zu sehen, wie toll sie miteinander umgehen, auch wenn streitereien, lautstarke querelen und geschubse durchaus auch zum alltag gehören. ich mache mir viel gedanken über ihren status in der familie, doch in meinem innersten bin ich überzeugt, dass jeder das beste daraus macht, sie sind alle tolle persönlichkeiten und wir als eltern geben unser bestes. ich glaube, mehr kann man nicht tun und das ist wohl auch das wichtigste!
    liebe grüße,
    kathrin

  • Reply
    schokoli
    24. Juni 2015 at 18:21

    Ich bin ein mittleres Kind. Da war die große Schwester, 5 Jahre älter. Der kleine Bruder 9 Jahre jünger. Die große Schwester war in der Pubertät, als der kleine Bruder geboren wurde. Meine Eltern hatten mit diesen beiden Kindern genug zu tun. Und ich mittendrin (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich habe es geliebt und genossen. Oftmals wurde ich benachteiligt, das machte mir alles nichts aus, denn ich konnte frei sein, mich frei bewegen, mein eigenen Entscheidungen schon sehr früh alleine treffen. Ich war kein Problemkind, eher (auch heute noch) die diplomatische und soziale. Und der Umstände halber haben sie mich schalten und walten lassen. Bis jetzt habe ich noch nicht feststellen können, dass Langzeitschäden übrig geblieben sind, im Gegenteil, ich fühlen mich als die Stärkere von uns dreien 🙂

    Ich bin mir sicher, das du allen deinen Kindern gerecht wirst 🙂

    Claudia

  • Reply
    rane
    24. Juni 2015 at 19:10

    Ich mag und kann gar nicht viel dazu sagen und schreiben! Das hast du sehr schön geschrieben und ich danke dir für diesen Beitrag! Anz viel wahre Worte, glaube ich….

  • Reply
    Kapunkt
    24. Juni 2015 at 20:03

    Ich lese dich so so gern. Das Schreiben ist auch nicht jedem in die Wiege gelegt. Süße Püppi hast du da in Deinem Arm ♡

  • Reply
    MM
    24. Juni 2015 at 20:08

    Liebe Carolin,
    wieder ein guter Artikel von dir und tolle Fotos!
    Ich hab auch drei, fast 6 (meine Prinzessin) sowie die Jungs mit 29 und 14 Monaten. Wir hatten eine sehr harte Zeit wobei ich immer das Gefühl hatte, dass die Größte am meisten unter der angespannten Mama ohne Ruhe für Sonderwünsche leidet. Sie sollte groß sein und funktionieren, die Jungs hatten beide Babystatus. Und der Mittlere ist irgendwie mein Prinz. Nicht, weil er mein 1. Jungs ist (ich wollte nur Mädchen), sondern weil die Große und das Baby anstrengend schwierig waren während er ein unendlicher Sonnenschein ist. Macht das ganze noch schwieriger für die Große und ich hatte zwischenzeitlich schon überlegt mal um professionelle Hilfe zu bitten weil sich unsere ehemals extrem enge Bindung so verschlechtert (um nicht zu sagen aufgelöst) hatte – ich könnte heulen, wenn ich dass schreibe…
    Doch dann hab ich (wie jemand weiter oben zum Sandwichkind) sie einfach in den Mittelpunkt gestellt und es funktioniert. Mit den anderen geht man wohl aus Gewohnheit immernoch richtig um doch da, wo ein Problem ist, schaut man eben dann besser hin. Und jetzt schnapp ich sie mir in jeder ruhigen Minute (und glücklicher Weise harmonieren die Jungs immer besser) und mache etwas mit ihr oder für sie – das wirkt für uns beide!
    Liebe Grüße,
    Maria von Mäusemode

  • Reply
    Frau B.
    25. Juni 2015 at 4:18

    Liebe Caro, ein sehr schöner Text! Ich habe auch immer gedacht, Deine Mädels wären Zwillinge!! 😉

    Ich habe vier Kinder (drei aus erster Ehe und eins aus zweiter Ehe). Meine ersten drei Kinder sind jeweil 15 Monate und 12 Monate auseinander. Der Große ist geistigbehindert und forderte als Kleinkind viel Aufmerksamkeit und Zeit, mein Sandwichkind ein pflegeleichter Junge, der dadurch öfters übersehen wurde und zu guter Letzt meine Tochter, dass Sonnenscheinkind (die Vierte hat hier eine ganz andere Position und für mein Sandwichkind eine ganz Besondere).
    Unser Sandwichkind hat lange und hart um seine Position gekämpft. Da ich mit allen drei Kindern eine lange Zeit alleine war, sind die Pflegeleichten oft nur so "mitgelaufen". Erst als ich die schwere Entscheidung gefasst hatte, meinen Großen in eine Pflege für geistig Behinderte zu geben, ich wieder Kraft sammel konnte und sich unsere Familienstruktur für alle (auch für den Großen) zum positiven geändert hatte, fand mein Sandwichkind nach einiger Zeit endlich seinen Platz. Er musste und muss zwar noch mit vielen Dingen zurecht kommen, aber ich hoffe, er reift daran und wird eine starke Persönlichkeit.

    Ganz lieben Gruß Franziska

  • Reply
    Johy
    25. Juni 2015 at 12:12

    Schöner Beitrag und wie immer tolle Fotos. Das letzte von Euch beiden gefällt mir besonders gut. Ich hab zwar nur zwei Kinder, aber auch da quält einen schon mal die Frage, ob man beiden gerecht wird. Aber vielleicht denken wir Eltern heute auch schon wieder zuviel über alles nach, anstatt die Zeit mit unseren Kindern zu geniessen… Jedenfalls kenne ich diese Gefühle zugut 🙂
    Liebe Grüße
    Johy

  • Reply
    Tanya
    14. Juli 2015 at 12:47

    Liebe Caroline,
    Einfach mal Danke für deine tollen Texte!!! Es tut so gut zu merken, dass man mit seinen Gefühlen, Fragen, Ängsten, fehlenden Sternen im Bauch nicht alleine ist.
    Wunderschöne Ferien
    Herzlich Tanya

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