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Nicht von der Stange

Wenn ich ein Surfer wär…

Es gibt ja so Dinge im Leben, die will man. Sehr sogar. Ich meine jetzt nicht besitzen (das natürlich auch), sondern tun. Hobbys, Reisen, Projekte, Sportarten, Jobs – alles Mögliche halt, von dem man sein ganzes Leben lang träumt. Manches davon schafft man, anderes wird immer ein Traum bleiben.

Bei mir gibt es da auch eine sehr lange Liste und ich hoffe sehr, dass ich davon noch einiges „abhaken“ kann. Ich muss es ja unumwunden zugeben: einiges scheitert auch einfach an der Tatsache, dass ich zu wenig Energie und zu wenig Aufmerksamkeit hinein stecke. Dann habe ich das Ziel nicht auf dem inneren Radar. Da sollte wohl mal eine gezielte Bucket-List Abhilfe schaffen. Ich lese solche Listen ja immer ganz hochkonzentriert bei anderen (zum Beispiel hier); um anschließend mit leerem Blick auf meinen Bildschirm zu starren, weil mir partout nichts einfallen will. Seltsame Sache das. Ist ja nicht so, als ob der Kopf zu allen anderen Zeiten voll wäre.
Wenn ich jetzt mal so ganz spontan aufschreiben sollte, was auf meine persönliche bucket list käme (dringende Voraussetzung: ich bin zeitlich NICHT festgelegt), dann fällt mir beispielsweise Folgendes ein:

  • Dringend und endlich mal die Wohnung auf Vordermann bringen, allen voran die Kinderzimmer! Ich mag da schon gar nicht mehr reingehen, weil mich bereits beim Übertreten der Türschwelle leises, lähmendes Entsetzen packt (Ich mag etwas Übertreiben. Aber nur etwas.) Vorausgesetzt natürlich, wie ziehen demnächst nicht schon wieder um. Weiß man bei uns ja nie so genau.
  • Einen VW-Bus kaufen und zum „Wir cruisen durch die Welt“-Familienstammsitz umbauen. Scheitert bisher an zwei wesentlichen Dingen: wir haben kein Geld. Und keine Ahnung von Autos. Aber wir halten weiter am Plan fest. 
  • Mindestens noch eine andere Sprache fließend lernen, wenn möglich Schwedisch, Dänisch oder Holländisch. Das kann so schwer nicht sein, oder? Schwedisch habe ich immerhin schon mal zwei Semester an der Uni geschafft.

Es gibt aber auch Dinge auf meiner Liste, die weiß ich – vor allem weiß ich von ihnen, dass ich sie nie in meinem Leben umsetzen können werde. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig frustrierend, aber ganz so schlimm ist es eigentlich nicht. Wenn man einen Ersatzplan hat. Und den hab ich.
Auf dieser Liste würde jedenfalls ganz oben stehen: surfen! Ich persönlich finde ja, dass das die coolste Sportart ist, die es gibt. Wasser, Strand und Sonne und dazu der absolut lässige Lifestyle – japp – definitiv unumstrittener Platz 1! Nun habe ich aber folgendes Problem: ich bin ein wirklich schlechter Schwimmer und habe viel zu viel Angst vorm Wasser, als das ich es jemals auch nur ansatzweise elegant auf ein Board schaffen würde. Nicht, dass ich es nicht probiert habe. Habe ich. In der Dominikanischen Republik, mit einem kleinen Mini-Board und dem Ergebnis, dass ich nach einer Handvoll halbwegs erfolgreicher Wellen einen ziemlich beeindruckenden Stunt hinlegte, bei dem nur noch meine Füße zu sehen waren und mich einige der knackigen Strandbesucher anschließend besorgt fragten, ob wirklich alles in Ordnung sei. Tatsächlich war ich seit dem kaum mehr im Meer – was aber – das muss ich ehrlich sagen – vor allem daran lag, dass ich mit drei kleinen Nichtschwimmer-Kindern zwei Personen zu wenig und einer alles andere als Bikini-tauglichen Figur zu eitel war. (Hier könnte ich dann an obiger Liste noch nahtlos einen folgenden Punkt ansetzen: regelmäßig Sport treiben. Für besagte Bikini-Figur. Und nicht ständig wieder damit aufhören, um stattdessen Schokolade zu essen.)

Jetzt aber mal zum Punkt. Surfen und Schwimmen fällt also flach (zumindest erstmal – ich bleib ja trotzdem irgendwie optimistisch), bleibt noch der Lifestyle. Und zu dem gehören jede Menge wirklich toller Fashion-Labels, mit denen ich meinen Kleiderschrank so allmählich fülle. Oder zumindest meine Lesezeichen-Liste mit den entsprechenden Onlineshops, zum Beispiel Schwerelosigkite oder Surfstich (wenn mir jemand hier gute Shops empfehlen kann – HER DAMIT!). Nun hab ich hier drei Nähmaschinen stehen und jede Menge Stoff liegen: da lag es für mich nahe, mal ein bisschen selbst zu probieren, was da so möglich ist. Denn das ist eins der Dinge, die ich an der Surfmode so mag: einerseits schlichte Schnitte, die mit ein paar Extras aufgewertet werden. So mag ich das!

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Genäht habe ich mir einen langen Hoodie (die gehen schließlich das ganze Jahr, egal ob am Meer oder nicht) aus wunderbarsten Sommersweat – total schöne Farben (vor allem das rosa hat es mir schwer angetan) und eine herrlich weiche Qualität. (Vielleicht erinnert Ihr Euch an den Hoodie, den ich für Herrn S. genäht hatte, der war auch aus diesen Sweats genäht, nur eben in anderen Farben). Ich habe mir eine Kopie des Schnittes abgezeichnet und anschließend alles in Stücke geschnitten. Leider hat es beim Zusammennähen an zwei Stellen nicht ganz exakt die Nähte übereinander gelegt, da bin ich ein alter Perfektionist und habe mich echt geärgert.

Die dritte Farbschicht sind die Bündchen, die sich ins Farbkonzept einfügen. Zugegeben, meine Teilung ist jetzt nicht besonders schwierig, aber trotzdem sehr effektvoll, oder? Das nächste Mal (was es definitiv geben wird) will ich gern nur das Vorderteil zerhacken – Hoodie-Origami quasi.

Jetzt will ich aber gern von Euch wissen: was steht auf Eurer „Das wollte ich schon immer mal machen“-Liste? Ich bin gespannt!

Liebste Grüße (nee, das ist nicht cool. Gibt es einen Surfer-Gruß?),
Carolin

Schnitt: MAlou von FRAULiebstes über ki-ba-doo
Stoff: Sommersweat zartrosa und olivgrün, sowie Ringel olivgrün-anthrazit für das Kapuzenfutter – alles von lillestoff; Bündchen von C. Pauli über Nähwahna

verlinkt bei rums

Das passt dazu...

20 Comments

  • Reply
    Katarina
    4. Juni 2015 at 8:37

    Liebe Carolin,
    zunächst einmal muss ich sagen, dass ich total verliebt bin in deinen Hoodie ♥ Diese Farben! Einfach wunderschön!
    Ich musste echt grinsen, als du das mit dem Surfen geschrieben hast! Kommt mir doch irgendwie bekannt vor 😉
    Ich habe mal in meiner Jugend (oh Gott, kommt man sich da jetzt alt vor!) mal mit dem Surfen angefangen. War auch ganz toll und so, vor allem, weil man sich durch den Neoprenanzug ja doch irgendwie geschützt fühlte vor all dem Gekräuche und Gefläuche im Meer, aber ich hab eben auch wahnsinnige Angst vor dieser Tiefe und bekomme richtiges Herzrasen, wenn ich komplett im Wasser bin… also abhaken! Leider… Abgesehen davon würde ich heute sicher nicht mehr in so einen Anzug passen und müsste vorsichtig sein, dass ich nicht als Presswurst verkauft werde. Aber da arbeiten wir dran 😉
    Ich bin durch unser kleines Tochterkind auf den Geschmack der Pferde gekommen… Das sind echt tolle Tiere und mein Ziel ist es, noch etwa 7-8 Kilo abzunehmen (7,5 hab ich schon geschafft) und mich dann vielleicht wirklich mal auf ein Pferd zu setzen und mal schauen, was passiert… Vorher würde ich das dem Pferd nicht antun wollen. Das bricht sonst unter mir zusammen *hahaha*
    Das Haus entrümpeln wäre dagegen eher durchführbar, aber irgendwie fehlt mir derzeit die Motivation. Alles andere ist ja doch irgendwie wichtiger. Dabei hätte das den schönen Nebeneffekt, dass ich endlich ein größeres Nähzimmer bekäme…
    Mal sehen, was wird 😉
    Bleib dran an deinen Träumen. Du lebst nur einmal 😉
    Liebste Grüße
    Katarina

    • Reply
      Carolin Schubert
      5. Juni 2015 at 8:16

      Haha, das müsste dann aber ein sehr kleines Pony sein, wenn es das Gewicht nicht mehr schafft :-p. Reiten war so ein Kindheitstraum von mir, ich find das auch immer noch total schön. Meine Kinder auch, ich hoffe immer noch, dass wir das mal irgendwann umsetzen können.

  • Reply
    sungirl
    4. Juni 2015 at 9:06

    Shaka, brah Carolin 😉 ,
    also ich habe auch so einige Sachen in meinem Kopf: Ich möchte wieder Snowboarden… Jetzt, wo mein Kind Skifahren kann, sollte es auch langsam mit dem Winterurlaub wieder vorwärts gehen, aber irgendwie ist nie der richtige Zeitpunkt, der richtige Plan da. Naja und dann müsste ich noch ein paar Kilo wieder abnehmen, damit ich die Gewichtsklasse meines allergeliebten Boardes wieder erreiche… puuhh. is ja noch Zeit bis zum Winter… Aber ich ziehe dann doch die Schoki dem Sport leider immer vor…Dann würde ich gern wieder reiten gehen, doch seit circa einem Jahr, habe ich eine Pferdehaarallerdie, woher auch immer die so plötzlich gekommen ist… also fällt das auch flach. Und ich würde gern nochmal eine Abendschule machen. Ich lerne gern. Wäre auch nicht meine Erste, aber diesmal würde ich was machen, was mich auch persönlich weiterbringt. Aber so eine Abendschule geht mit einem kleinen Kind zuhause und einen Mann der meist Spätdienst hat natürlich nicht – und zu einem Selbststudium fehlt mir die Eigenmotivation (ich brauche eine Schulbank!) und das Geld, denn dann könnt ich keine Stoffe mehr kaufen…. Naja, vielleicht ergibt sich ja nochmal was. Aber Ziele und Träume sind gut, also lass uns weitermachen!
    Aloha, Sandra

    • Reply
      Carolin Schubert
      5. Juni 2015 at 8:18

      Mensch, das klingt alles irgendwie echt toll! Snowboarden bekommt definitiv meinen zweiten Platz – ich fürchte nur, dass ich auch dafür ein zu großer Schisser bin (und Ski fahren kann ich leider auch nicht). Spannend find ich Deine Motivation zur Abendschule, wirklich große klasse!!

  • Reply
    Cordula
    4. Juni 2015 at 9:17

    Aloha Carolin,
    Erstmal Danke für diesen tollen Beitrag….so ne Liste wäre mal ne schöne Idee….abends bei nem Glas Wein (oder eher was alkoholfreiem!) mal hinsetzen und überlegen… Dein Pulli passt definitiv in die Surfer-Welt….gefällt mir SEHR!

    So – und jetzt nutze ich den sonnigen Urlaubstag und überlege schonmal was ich heut Abend auf meine Liste schreibe (neue Wohnung schön einrichten, regelmäßig dehnen nach dem Laufen, etwas mehr Obst essen…)

  • Reply
    nic [luzia pimpinella]
    4. Juni 2015 at 11:15

    surfen wäre so etwas, was ich auch gerne auf meiner bucket ist hätte. aber ich fürchte, der zug ist abgefahren.

    meine anderen ziele für dieses jahr kennst du ja (danke für's verlinken derselbigen, haha! 😉 ). puh, bei der gelegenheit habe ich mal drüber geguckt. da ist noch einiges zu tun und eigentlich sind sogar noch andere dinge dazu gekommen. wie das immer so ist… immer was neues! 😉

    liebe grüße
    nic

    • Reply
      Carolin Schubert
      5. Juni 2015 at 8:19

      Haha, sehr gern geschehen :-p :-D. Aber ganz im Ernst: ich sitz immer vor Deinen Listen und denke so bei mir, dass das alles so herrlich abenteuerlich und bunt und aufregend klingt. Deswegen will ich auch solche Listen. 😀

  • Reply
    Petra.......die sticklady
    4. Juni 2015 at 13:58

    Aloa ist ja nun schlichtweg d e r Surfergruß (glaube ich) und ich finde ja die Figur wird dabei überbewertet, Du hattest vielleicht nur ein zu kleines Surfbrett?
    Auf meine Liste käme: die Eisprinzessin*seufz leider scheitert es daran das ich das Kleidchen nicht über gewisse Rollen robben kann und nun zum Glück an meinem Alter, ich bin definitiv 40 Jahre zu alt dafür
    Außerdem bin ich nicht schwindelfrei und könnte keine Pirouette schadlos überstehen.
    Liebe Grüße
    Petra

    • Reply
      Carolin Schubert
      5. Juni 2015 at 8:20

      Ich fürchte, auch mit einem größeren Surfbrett hätte ich nicht eleganter ausgesehen. Eventuell mit einem Surflehrer, das sollte ich mir vielleicht nochmal überlegen *haha*.
      Die Eisprinzessin? Das ist der abgefahrenste Wunsch, den ich bisher gelesen habe :-D.

  • Reply
    Simone Groen
    4. Juni 2015 at 14:10

    Hallo Caroline, was haben Sie einen schönen Hoodie gemacht! Schöne Farben. Was lustig zu lesen, dass Sie möchten, um Niederländisch zu lernen. Es ist auch mein Wunsch, zu lernen, eine andere Sprache zu sprechen. Aber Deutsch oder Französisch. Ich erfuhr, dass in meiner Ausbildung, aber das war vor langer Zeit. Ich tue mein Bestes, um in der deutschen nun (mit Hilfe von Google Translate) reagieren, ha, ha.
    Ich folge Blog erst vor kurzem. Ich finde deine Beiträge sehr inspirierend. Die Kleidung, die Sie machen, sondern auch die Themen, die Sie zu besprechen!
    Grüße aus den Niederlanden,
    Simone

    • Reply
      Carolin Schubert
      5. Juni 2015 at 8:22

      Vielen, vielen Dank für den Kommentar und ich freue mich sehr, auch Leser aus den Niederlanden zu haben! Wäre es dann eigentlich besser, wenn die Texte auf englisch wären?

      Liebe Grüße!

    • Reply
      Simone Groen
      8. Juni 2015 at 21:00

      I shall answer you in English. That is way more easy for me, ha, ha. So it would be, if your blog was written in English.
      The question remains if that is also better for you though. I write in Dutch on my own blog, so I think it is totally reasonable you do in German. It is easier to express yourself, don't you think? I guess the desicion is up to you. Do you have many readers from abroad?

    • Reply
      Carolin Schubert
      9. Juni 2015 at 6:40

      You did a very good job in German, too! 🙂 Yes, you are right, that's my problem: my English is not that good to translate all my postings in a adequate way and keep the meaning or sense of what I want to say. Honestly, I do not know if there are that may readers from abroad. Because that's the crux: they probably can't read my blog and will stay away – haha. I should work on that!

    • Reply
      Simone Groen
      10. Juni 2015 at 19:40

      Either way I will follow your blog, Carolin! And there is Google Translate, that helps me a lot 😉

      (If you really want to do something with writing in English, maybe a translated summary of your blogpost is an option??? I've seen it work on other blogs)

  • Reply
    MM
    4. Juni 2015 at 21:34

    Hallo Caroline,
    eine schöne Liste hast du da. Ich hab immer diverse Listen an absolut unmöglichen Orten 🙂
    Surfen hab ich mal angefangen, kurz vor Ende der Saison, welche ich dank völlig anfängerungeeigneten Herbststürmen nicht fortsetzen konnte. Im nächsten Frühjahr war ich irgendwie zu dick (weil schwanger) für den Neoprenanzug 🙂 Mein Schatz ist ziemlich traurig darüber, er würde so gerne mit mir, den Kindern und dem Rest seiner Familie Surfurlaube machen. Mir hat einmal zelten mit ersten Schneeflocken und Kleinkind absolut gereicht, schließlich waren die Herren surfen und ich sollte irgendwo im nirgendwo völlig verfrohren meine halb erfrohrene Große bespaßen – gaaaaanz toll. Snowboarden wäre mir lieber, aber mit 5, 2 und 1 sind die Jungs definitiv noch zu klein und außerdem ist Winterausrüstung für 5 Personen plus Hütte plus Skipässe etc. sowieso zu teuer *träum*
    Immerhin lernt die Große gerade Schwimmen damit ich mich diesen Sommer öfter an den Strand traue (wir können hinradeln – was für ein Luxus und einer meiner erfüllten Lebensträume). Letztes Jahr ging es immer nur auf den eingezäunten Spielplatz 🙂 Und noch einen Traum hab ich schon erfüllt, ich hab direkt nach der Schule ein Jahr in Stockholm gearbeitet und Schwedisch gelernt. Darüber freue ich mich immernoch, lese ich doch zu gerne schwedische Krimis im Original und reise durch Skandinavien (es reicht auch um Dänisch und Norwegisch in Grundzügen zu verstehen und mich verständlich zu machen). Kann ich nur empfehlen, es ist wirklich nicht so schwer. Hab hier sogar noch Material – melde dich, wenn du etwas gebrauchen kannst oder dich auch Anfängerschwedisch per Mail austauschen willst.
    Über meine eigene, aktuelle Liste muss ich wohl noch etwas nachdenken – nicht mehr heute abend (es wird ein Roman).
    Liebe Grüße,
    Maria von Mäusemode

    • Reply
      Carolin Schubert
      5. Juni 2015 at 8:24

      Mein Sohn ist auch auf den Geschmack von Winterurlaub gekommen (der war von meinen Schwiegereltern gesponsert), aber leider können wir uns das zu fünft auch überhaupt nicht leisten. Schade ist das schon! Am Meer wohnen ist für mich und meinen Mann auch ein Lebenstraum, den wir bisher leider nicht umsetzen konnten. Aber das Leben dauert ja hoffentlich noch eine Weile an, ne? Und Dein Angebot eines schwedischen Austausches ist ja wirklich lieb, sobald ich mal angefangen habe, komme ich sicherlich gern darauf zurück! 🙂

  • Reply
    earlybirdone
    5. Juni 2015 at 7:33

    Liebe Caroline,
    ich bin heute zum ersten Mal auf Deiner Seite und ich muss sagen: *soooo toll*!!!
    Und was Deine Liste angeht, einfach super :). Und was das Surfen angeht nun ja, das ist auch hier im Hause Motte so eine Sache ;). Der Mottenpapa hat mit seinem Umzug in die große Stadt am Meer angefangen zu Surfen, und ich kurze Zeit bevor wir uns kennenlertne auch. Dabei muss ich aber zugeben, dass der Mottenpapa mittlerweile deutlich besser surft als ich, weil ich dann doch eher die "Schönwettersurferin" bin (sprich Sonne und Wind: OK; Wind und Regen oder kalt: eher nicht ;)) Also bin ich in den meisten Fällen dann doch eher nur das "Strandgut" (einer muss ja das Mottenkind bespaßen 😉 ), wenn wir dann mal losziehen und aufs Wasser wollen… obwohl immerhin der Neo passt auch nach der Schwangerschaft noch 😉 (Habe aber auch gleichzeitig das Problem, dass ich zwar passabel schwimmen kann, aber so im Meer und ganz ohne Grund unter den Füßen, kommt mir das alles immer ein bischen komisch vor… ).
    Das Problem ist bei mir/uns auch, dass im Alltag mit Kind und Job ganz einfach oft die Zeit (und manchmal auch die Lust) fehlt, beim richtigen Wind sofort alles fallen zu lassen, in den (am besten schon gepackten) VW-Bus zu springen und loszujuckeln. Also bleibts bei mir fürs erste weiterhin beim Urlaubs- und Schönwettersurfen… und für den Mottenpapa eben bei ein bisschen mehr.
    Deinen Pulli finde ich übrigens mega-schönl. In so einem Fall kommt da bei mir sofort der "will auch" Gedanke und ich fange an innerlich die Stoffvorräte surchzugehen, ob sich da nicht auch für mich so ein tolles Teil ausgehen könnte 😉

    In diesem Sinne
    Hang Loose 🙂
    Sandra

    • Reply
      Carolin Schubert
      5. Juni 2015 at 8:25

      Hang loose – yap, das ist cool – definitiv! Und ich bin ein bisschen neidisch – auf das Surfen und den dazu gehörigen VW-Bus. Obwohl wir tauschen könnten? Dafür würde ich auch gern meinen Hoodie hergeben ;-).

  • Reply
    earlybirdone
    5. Juni 2015 at 18:37

    Liebe Carolin,
    …glaub mir, diesen Bus und seine Folgekosten möchtest Du gar nicht haben… 😉 Und ausserdem hat der Mottenpapa gerade hier neben mir auf der Couch protestiert… schliesslich hängt nach dem Selbstausbau von vor fünf Jahren ja doch einiges an Herzlut drin 😉

    Mir ist aber für meine innere Liste auch noch etwas eingefallen, das ich gerne könnte aber bislang noch nicht geschafft habe: Isländisch und Ballett tanzen lernen

    Dir noch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende :).
    Liebe Grüße
    Sandra

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