the blogbook.
Nicht von der Stange

Lightflowers Minibutterflies von lillestoff

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Heute Abend lass ich Euch einfach noch ein paar Bilder da, die ich richtig gern mag. Ich habe ja schon immer gern fotografiert und insgesamt liegt die Leidenschaft fürs Kamerabild in der Familie. ich finde es total spannend, was ich in den letzten – sagen wir mal drei Jahren so alles gelernt habe und wie das Wissen den eigenen Blick, das eigene Können, die eigene Handhabe verändert. Was das angeht, musste ich mir auch schon das ein oder andere Mal anhören, dass ich ja gar nicht die Stoffe, die ich vernähe, wirklich fotografieren würde. Immerhin gehe es darum in meinen Posts. Da möchte ich mal an dieser Stelle ganz klar Position beziehen: die Art, wie ich meine Fotos gestalte, ist die Art, wie ich das Material im Zusammenhang mit seiner Umwelt sehe. Und das geht für mich immer über die bloße Beschaffenheit oder den Druck oder das Design hinaus. Material hat eine eigene Erzählweise, die sich verändert je nach der Umgebung, in der es sich befindet. Und das möchte ich zeigen.

Durch die Bloggosphäre ist man natürlich ständig mit Fotografien auf wirklich hohem Niveau konfrontiert. Das frustriert mich zwar auch manchmal, aber in der Regel spornt es mich an. Ich bin einfach auch der Typ, der viel lernt, in dem er andere beobachtet. Zusätzlich ist es natürlich toll, dass man durch die gemeinsame Vernetzung auf ziemlich leichten Wegen an Profi-Wissen kommen kann – zum Beispiel, in dem man Fotografen kennen lernt, die einerseits auch bloggen und andererseits eben mit der Kamera ihr täglich Brot bestreiten.
Mein Equipment hat sich – jedenfalls für meine Verhältnisse – auch enorm erweitert, seit ich blogge. Kamerazubehör bekommt man ja nun leider nicht für den berühmten Eier-Apfel, aber gute Investitionen lohnen sich tatsächlich. 
Weil ich immer mal wieder gefragt werde, mit welcher Kamera ich fotografiere: mit einem absoluten Popel-Einsteigermodell, einer Canon 1100D. Mehr konnte ich mir vor drei Jahren nicht leisten, mehr konnte ich aber auch einfach nicht. Finde ich jedenfalls. Denn sind wir mal ehrlich, mit Kameras verhält es sich wie mit allen technischen Geräten: sie sind nur so schlau, wie der, der davor sitzt. Mittlerweile komme ich zwar schon ziemlich an meine Grenzen und sehne mich sehr nach einem besseren Sensor, einer schnelleren Reaktionszeit und so weiter. Aber das muss noch warten, bisher bin ich mit meinem Objektiv-Fuhrpark beschäftig (auf den aktuellen Geburtstags-Zuwachs warte ich schon sehnsüchtig!) :-D.
Und dann ist da natürlich noch die ganze Foto-Bearbeitungskiste. Ich glaube, es ist ein Märchen, dass ein Bild perfekt aus der Kamera kommen muss. Kam es noch nie, Fotos wurden entwickelt so lange, wie die Geschichte der Fotografie dauert. Heutzutage macht man das eben in einer digitalen Dunkelkammer (ich meine lightroom von Adobe), was gar nicht immer so einfach ist. Hier werde ich mir noch mal eine professionelle Schulung gönnen, am liebsten bei den beiden sympathischen Frauen hier.
So, ich schwing mich jetzt noch hinter die Nähmaschine, nachher wartet nämlich noch die Kamera auf mich ;-).
Habt einen schönen Abend,
Eure Carolin
Schnitt: minikrea 50220, verlängert und Taschen zugefügt
Material: Lightflowers Minibutterflies von lillestoff, Jeansjersey dots (auch von lillestoff) und das senfgelbe Bündchen habe ich über mirarostock

Das passt dazu...

2 Comments

  • Reply
    Frau Anis
    3. Juni 2015 at 19:38

    oooh, sind das schöne Bilder, zucker-, zuckersüß! Ich mag deine Fotos 🙂
    Liebe Grüße, Heike

  • Reply
    Peggy Nötzoldt
    8. Juni 2015 at 19:41

    Liebe Carolin,

    das ist jetzt mein zweiter Anlauf (, weil vorher nicht angemeldet – tzississ) , d.h. es ist mir sehr wichtig hier einen Kommentar zu hinterlassen.

    Ich finde diesen Beitrag sehr wesentlich, da ich mich ab und zu beim Betrachten von Blogbeitragsfotos (anderer) frage, was denn nun "die Aussage" vom Foto sein soll (oder manchmal auch vom dazugehörigen Text, der sich vom Sinngehalt scheinbar ständig wiederholt). Ein Foto ist tatsächlich mehr als als ein Abbild des Hier und Jetzt und genau in dem Augenblick… zumindest vermitteln das mir deine Fotos.
    Mag sein, dass der Stoff vielleicht vordergründig sein soll und ganz ehrlich: das ist er sogar, aber deine Bilder strahlen – wie ich schon mal wo anders sagte – eine unendliche Tiefe aus. Viel mehr als nur die Beschaffenheit des Stoffes/ Materiales… Und da sehe ich es wie du, es ist doch auch das ganze Rundherum, was mit uns spricht…

    Auch wenn die Fotos (sicherlich oft) "gestellt" sind, so zielen sie nicht auf Selbstdarstellung hin – zumindest empfinde ich das so – das macht dich sehr sympathisch. Und ich bin der Meinung, dass die Fotos mit einer perfekten Portion "Zielgeraden: das Material gut darzustellen" umgesetzt sind. Wie auch in diesem Beitrag. Es sind nicht nur Fotos… es sind Kunstwerke: die letzten beiden Fotos, das mit den Schuhen (Colorblocking pur) und die Fotos, wo dein Mädchen so schön getroffen ist… also unterm Strich: ALLE.
    Und mag sein, dass die kleine Zuckerschnute eventuell vom "Wesentlichen", den Stoff also, "ablenkt, weil sie wirklich ganz bezaubernd ist… AAABER, durch den wunderbaren Hintergrund, lenkt der Blick natürlich auch wieder auf den Stoff.

    Hachz… jetzt fang ich an "rumzueiern"… ich wollte dir doch nur sagen, dass du dir mal ordentlich auf die Schulterklopfen sollst und bitte so weitermachst. Ich freue mich auf weitere Foto-Text-Kunstbeiträge von dir.

    Peggy

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