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Familie

Mein Winter-Weihnachtsmärchen

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Ich gebe es zu, ich habe seit Jahren ein absolutes Weihnachts-Winter-Klischee-Bild in meinem Kopf.  Ihr vielleicht auch? In meiner Vorstellung verbringen wir die Weihnachtstage (die mindestens zwei Wochen gehen!) in einem Blockhaus, wahlweise in Schweden oder in Österreich. Die Inneneinrichtung der Hütte ist selbstredend nicht nur bis ins kleinste Detail geschmackvoll, stilsicher und absolut cool, sondern vor allem auch warm und gemütlich (heißt: Felle, warme Decken, kuschelige Kissen, ein Kaminofen, ein Stapel Holz – na, Ihr wisst schon, das ganze Programm eben!).

Wir verbringen die Tage mit faulenzen, Bücher lesen, Spiele spielen und nichts tun – den Kindern ist dabei NICHT langweilig… Oder aber, wir machen ausgedehnte Wanderungen durch den Tiefschnee (der sich selbstredend weitläufig und meterhoch um die gesamte Hütte gestapelt hat), beobachten Rehe und andere Bewohner im angrenzenden Wald, veranstalten ein Winterpicknick am zugefrorenen See, auf dem wir – natürlich! – Schlittschuh laufen (da es mein Wintermärchen ist, kann ich das sogar!), rodeln bis es dunkel wird und wärmen uns anschließend in der oben genannten Hütte mit Kakao und Punsch in weitläufigen und tiefen Sofa- und Sessellandschaften wieder auf (das Feuer im Kamin brennt, is klar…).

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Wenn wir den Zeitpunkt für gekommen halten, machen wir uns mit, Axt und Säge bewaffnet, auf den Weg, den Weihnachtsbaum zu schlagen; um ihn anschließend, auf dem Schlitten festgezurrt, fröhlich und aufgeregt durch den Schnee zur Hütte zu fahren, ihn dort aufzustellen und bei ein wenig chilliger und jazziger Weihnachtsmusik zu schmücken. Es gibt nur glänzende Kinderaugen, ein Baum, wie er im Buche steht und KEINE defekten Lichterketten… (und nein, auch in meinem Märchen gibt es keine echten Kerzen – warum, lest Ihr HIER).

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Wenn wir nicht grade oben genannten Aktivitäten nachgehen – ich sehe gerade, es fehlen noch zwei wesentliche Dinge: Schneemänner und Iglus bauen und eine ordentliche Schneeballschlacht veranstalten – ziehen wir auch nichts anderes als unsere kuscheligsten Kuschelhosen an.

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Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das alles auch mal so in echt und Farbe und ganze real geschehen könnte wird. Für die Zwischenzeit haben wir schon mal geübt. Den Weihnachtsbaum selbst gefällt und ihn festgezurrt (mangels Schnee und der nahe liegenden Hütte mit einem Spanngurt um die Heckklappe des Autos), heute morgen für eine Viertelstunde gegammelt, mega tolle Tassen für erwähnten Punsch und Kakao bestellt, eben jenen Punsch kannenweise gekocht und die Kuschelhosen so viel wie möglich anbehalten.

Habt eine entspannte Woche!

Carolin

Schnitt: pump it up von HEDI

Material: Jersey simple snowflakes und crazy christmas icons, sowie Bündchen wollweiß – alles über lillestoff

Tassen über liv

Das passt dazu...

2 Comments

  • Reply
    pipa pocoloco
    16. Dezember 2014 at 10:13

    Liebe Caro,
    das sieht ja wirklich schön heimelig und kuschelig bei euch aus. Einen Punsch nehm ich dann auch gern mal bei Gelegenheit bei euch ein. Ihr seid echt ne ganz bezaubernde Familie.

    Herzliche Grüße
    Paola

  • Reply
    sannimade
    16. Dezember 2014 at 14:05

    Ach Caro, ich bin ja sooo bei Dir!!! *träum* 😀

    Liebe Grüße!
    Sanni (c:

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