the blogbook.
Nachgedacht und aufgeschrieben

Über die Freiheit, ein Kind zu sein.

„Aus der Art, wie das Kind spielt, kann man erahnen, wie es als Erwachsener seine Lebensaufgabe ergreifen wird.“ 

RUDOLF STEINER
Kinder erfahren beim Spielen die Welt – und bauen sich dabei eine eigene. 
Schaukeln, Hüpfen, Matschen, Türme und Burgen bauen, Wippen, Rutschen, die Puppen ins Bett bringen, Grassuppe kochen, Regenwürmer untersuchen, Fangen und Verstecken spielen, sich  Prinzessin verkleiden oder ein furchtloser Ritter sein, Fußball spielen, Wettrennen mit dem Fahrrad veranstalten – diese und noch tausend andere Sachen bedeuten die Freiheit, in der meine Kinder aufwachsen, in der sie Kinder SEIN können. Um später als eigenständige und selbstbewusste, kreative und verantwortungsvolle, intelligente und umsichtige Erwachsene diese Freiheit an ihre eigenen Kinder weiter geben zu können.
Es gibt jedoch viele Kinder, die das nicht kennen und nie in ihrem Leben erfahren werden; denen diese Freiheit und Ihr Kindsein gewaltsam geraubt wurden. Wie zum Beispiel indischen Mädchen im Teenageralter, die zu Tausenden unter menschenunwürdigen Bedingungen in Spinnereien schuften, um die in Indien übliche, von der Brautfamilie zu erbringende Mitgift aufzubringen. Das System dahinter heißt Sumangali – „glückliche Braut“ und ist nichts anderes als eine moderne Form der Versklavung [weitere Informationen gibt es auf diesem Flyer: klickt HIER]. 
Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich fühle mich nur allzu oft ohnmächtig gegenüber einem solch mächtigen System und gleichzeitig auch beschämt, dass ich mehr oder weniger, durch unsere globalisierte Wirtschaft, ein Teil davon bin. Wie großartig, wenn einem dann die Möglichkeit gegeben wird, etwas zu tun, konkret zu helfen und zu wissen: die Hilfe kommt auch genau da an, wo sie gebraucht wird. 
Vielleicht haben die Selbernäher und Stoffliebhaber unter Euch hier und da schon was aufgeschnappt: Lillestoff bietet gemeinsam mit terre des hommes die Möglichkeit, Mädchen aus dieser Zangsversklaung zu befreien – gemeinsam mit uns allen! Was Ihr dafür tun müsst? Einfach ab Samstag, den 30.08.2014 den neuen enemenemeins-Stoff „playtime“ kaufen, den Ihr heute hier in zwei Beispielen in Aktion sehen könnt. Der komplette Erlös dieses Stoffe wird in das oben genannte Projekt gesteckt. 
Also: haltet Eure Geldbörsen bereit, kauft die Lagerregale leer und vor allem – macht Lärm! Teilt diese Neuigkeit und das Projekt so vielfältig wie es geht – auf allen Kanälen, erzählt jedem in Eurer Nachbarschaft davon, der eine Nähmaschine besitzt! 
Wann wird es einem schon so leicht gemacht, die Welt ein Stück besser und bunter zu machen?
Eure Carolin
P.S.: Und wenn Ihr nicht bis Samstag warten wollt: bei Pamela von enemenemeins gibt es bis heute Abend 23:00 Uhr einen Meter playtime+Kombi-Ringel zu gewinnen!

*Werbung*

Schnitte: minikrea Tunika 30200 Gr. 104/110; Ottobre 4/2014, no. 13, Gr. 104
Stoffe: playtime von enemenemeins, roter und braun-weißer Ringel, Jeansjersey – alles über Lillestoff

Das passt dazu...

3 Comments

  • Reply
    Dagmar
    28. August 2014 at 10:47

    Besser hätte man es nicht schreiben können! Ich darf diesen tollen Stoff auch vernähen und werde ihn dann versteigern!

    Ich liebe Deinen Blog und Deine Bilder und freue mich ebenso wie Du, dass es ab und zu die Möglichkeit gibt mit solchen Projekten wirklich Gutes zu tun!!!

    Sonnige Grüße Dagmar

  • Reply
    Pamela {enemenemeins}
    28. August 2014 at 21:30

    Liebe Caro,
    danke für diesen wundervollen Post und die Aufmerksamkeit die du dem Projekt dadurch bringst!
    Dein Genähtes ist wunderschön geworden – ganz eigenständig und geschmackvoll kombiniert. Das mag ich so sehr!

    Liebste Grüße
    Pamela

  • Reply
    pipa pocoloco
    29. August 2014 at 6:23

    Ein toller Post und ich hoffe, er bewegt ganz viele liebe Nähtanten zum Kauf dieses süßen Designs.

    Liebst
    Paola

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