the blogbook.
Das Leben eben

Manchmal kommt es anders…

… als man denkt. Jaja, Ihr kennt ja den Ausspruch und ich kann ihn, ehrlich gesagt, überhaupt nicht leiden. Vor allem dann nicht, wenn er passt wie die ebenso sprichwörtliche Faust auf’s Auge. 
Manche von Euch haben es ja vielleicht schon über Instagram oder Facebook mitbekommen: ich habe den 2. Advent mit einer Einlage in der Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses begangen. Ein eigentlich kleiner, aber man könnte sagen ziemlich effektiver Küchenunfall hat mich – zwei Wochen vor Weihnachten!!!!!!!! – handarbeitstechnisch völlig ausgeknockt; die ekligen Details erspar ich Euch lieber. Jedenfalls kann ich weder meine Nähmaschine, noch eine Häkelnadel bedienen, ich kann nichts kleben, nichts schneiden und überhaupt eigentlich gar nichts machen, was irgendwie in die Kategorie Handarbeit oder DIY fällt (übrigens auch nicht meine Haare waschen – macht jetzt mein Mann :-D). 
Vielleicht kann sich ja der ein oder andere vorstellen, wie begeistert ich war (mal abgesehen von den Schmerzen): ich WOLLTE tatsächlich noch so einige Geschenke anfertigen (nein, ich fühle mich NICHT als DIY-Blogger gezwungen :-D, das wäre alles ganz freiwillig geschehen), Adventspost mit netten Kleinigkeiten an liebe Menschen da draußen verschicken (Ihr bekommt dann einfach „Das neue Jahr hat angefangen“-Post), meinem Kobold eine Winterjacke nähen und ach und überhaupt – tausend Sachen jedenfalls machen, für die man – wer hätte es zuvor gedacht? – einen linken Daumen braucht (und ich bin Rechtshänder!).

Ich könnte jetzt irgendwelche Weisheiten von mir geben, die in etwa besagen, dass man aus jeder Situation das Beste machen muss; dass es schon seine Richtigkeit hat und ich so einfach weniger Stress in der Vorweihnachtszeit habe; dass ich mich jetzt erstmal schonen muss, um richtig gesund zu werden und alles andere im Grunde nicht so wichtig ist; dass man auch jede Menge Sachen nur mit einer bis anderthalb Händen machen kann. Stimmt alles. (Aber hören will ich es trotzdem nicht. *grummel, grummel*)

So. Frust hab ich abgeladen. Jetzt nochmal von vorn.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen dritten Advent! Da ich lernfähig bin, beglücke ich Euch heute einfach mit ein paar Vorweihnachtsimpressionen aus dem Leben 1.0, statt der geplanten Adventsauktion nachzutrauern (die wir ja in der Tat auch zu einem anderen Zeitpunkt nachholen können).

Momentan gibt es bei uns tonnenweise Plätzchen – das haben wir im Wesentlichen Herrn S. zu verdanken. Klar, der kann ja auch essen, so viel er will! Dafür bäckt er sie jedoch auch mit Hingabe. Mein Beitrag bestand übrigens im einhändigen Ausstechen und das auch nur an einem Abend ;-).

Ich komme ja ursprünglich aus Sachsen, dem Weihnachtsland, wie man dort gern über das eigene Bundesland sagt ;-). Und so sind Weihnachtsdekoration aus dem Erzgebirge und Herrnhuter Sterne Teil meiner Herkunft und Traditionen, die ich weiterführe.

Aber, ich gebe es zu: in Maßen und gemischt mit ein paar anderen Nettigkeiten, vor allem aus natürlichen Materialien. Und wie habt Ihr es so mit der Deko? Üppig, traditionell, früh oder erst kurz vor Heiligabend?

Und bevor ich mich für heute verabschiede, schon mal eine kleine Ansage für die kommende Woche: The (B)Logbook wird renoviert! Deswegen verzeiht schon mal alle Dinge, die im Weg rumstehen, nicht gleich richtig funktionieren oder komisch aussehen :-). Mehr Infos gibt es die Tage. Aber eins kann ich schon mal verraten: es wird schön :-).

Liebste Grüße,
Carolin

Das passt dazu...

4 Comments

  • Reply
    luise d
    15. Dezember 2013 at 18:54

    Ohje….dann wünsche ich dir gute Besserung! lg luise

  • Reply
    Lila-Lotta Sandra Prüßmeier
    19. Dezember 2013 at 13:54

    Menno ! Ich wünsche dir gute Besserung und sende dir eine ganz liebe Umarmung !
    Herzliche Grüße,
    Sandra

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