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Nicht von der Stange

eingesteckt.

Ihr Lieben,

eigentlich wollte ich zu den folgenden Fotos noch einen schönen spritzigen Text schreiben, aber aus persönlichen Gründen fehlt es heute definitiv genau daran: Spritzigkeit.

Deswegen ohne viel Gedöns zwei Schätze, die seit kurzer Zeit meine Ausstattung bereichern und die ich Euch heute vorstellen möchte. Und das große Versprechen, dass es hier diese Woche noch mehr zu lesen gibt, als diese paar Worte… Viel Spaß beim kucken, ich freue mich zu hören, wie es Euch gefällt!

Liebe Grüße,
Eure Caro.

Diese schöne Schwalbentasche habe ich mir gestern genäht. Sie ist recht groß und nicht verstärkt, daher mehr wie ein Beutel. Und das finde ich klasse, denn ich liebe sowohl Taschen, in denen alles gut sortiert ist, als auch solche, in die man einfach alles reinwerfen kann. Die Stoffe sind einfach alle aus dem Schrank gegriffen: ein gedeckt weißer Leinenstoff, den ich geschenkt bekommen habe, fröhlich-gepunktetes Sonnengelb für innen, ein paar Tilda-Reste und ein wunderschöner Riley Blake-Stoff, von dem ich mir nicht mehr als einen knappen halben Meter gönnen konnte 🙂 – aber für eine Tasche genau richtig. Die Schwalbe habe ich aus grauem Filz appliziert, hätte ich eine Stickmaschine, wäre dort der perfekte Platz gewesen (eigentlich wollte ich per Hand sticken, aber ich hatte keine Zeit, denn die Tasche sollte gestern direkt zum Ausflug mit – hat dann doch nicht geklappt ;-)).
Innen gibt es noch zwei Fächer, in denen man zum Beispiel das Handy gut verstauen kann und auch außen habe ich mich dazu hinreißen lassen, eine kleine Tasche anzubringen (der Effekt, der sich mit dem eingenähten Gummi ergeben sollte, blieb dann aber leider aus – bäh…). Noch ein Wort zum Gurt: das ist ein Ledergürtel gewesen, den ich aussortieren musste. Hier macht er sich doch wirklich hübsch, nicht war? Meine Nähmaschine mag es zwar leider gar nicht, wenn es etwas dicker unter dem Nähfuß wird (dafür ist sie dann doch zu klein), aber wir haben unser Bestes gegeben (zur Verstärkung habe ich nach dem Wenden von außen noch pro Seite zwei Filz-Halbkreise angenäht). Heute habe ich sie dann schlussendlich das erste Mal spazieren getragen

Diese Tasche nutze ich für meine Häkel- und Stricknadeln. Es ist ein Modell aus einem Buch von Emma Curtis und Elizabeth Parnell und gehört zur abbygale-Serie. (Das Buch heißt ‚Brit-Chic at its best‘ und ist im OZ-Verlag erschienen). Es ist ein ganz einfacher schneller Schnitt. Was ich besonders mag, ist das hochgezogene Innenfutter und die Form eines Briefumschlages. Denn der obere Rand wird umgebügelt wie die Lasche eines länglichen Briefumschlages. Da ich aber einen Jaquard-Stoff genommen habe (ist der nicht schön????? Davon hätte ich gern nicht nur ein Reststück, sondern gleich zwei Meter gekauft – seufz.), kommt das nicht ganz so zur Geltung. Macht mir aber nichts aus :-). Auch diese Tasche ist nicht verstärkt, kann man aber gut machen. Dadurch hat sie wahrscheinlich mehr Stand und Stabilität.

Und was seid Ihr so für ein Taschentyp? Eine oder tausende? Ausgerüstet für alle Katastrophen oder nur Geldbörse und Handy dabei? Groß oder klein? Elegant oder sportlich?

Das passt dazu...

4 Comments

  • Reply
    Anonym
    13. Mai 2013 at 14:47

    Die Schwalbentasche ist echt wunderschön!!!! Claudia 🙂

  • Reply
    Katharina
    21. Mai 2013 at 12:28

    Tolle taschen. Die mit der schwalbe ist echt außergewöhnlich.

    • Reply
      The (B)Logbook
      22. Mai 2013 at 7:06

      Vielen Dank, da freu ich mich – schön, dass Du vorbei geschaut hast!

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